...dass der Mensch nur nie zufrieden ist, mit dem, was er hat und immer das "Andere" will .
Schneit es, schneit es zu lange...scheint die Sonne, scheint sie zu heiss...hat man keinen Partner, will man einen...hat man ihn dann, weiss man, dass man etwas ganz anderes wollte, von Schuhen mal ganz abgesehen.
Diese Reihe ließe sich beliebig fortsetzen und hat mich heute morgen nicht los gelassen.
Ich bin für 4 Tage zwangszuhause, und habe mal wieder etwas Zeit zum Draufrumdenken.

Ein Bandscheibenvorfall hat mich kurzfristig aus dem Verkehr gezogen, und in demütiger Haltung (Rücken im rechten Winkel zum Rest) beglücke ich meine Umwelt und strahle soviel Spaß aus wie eine Herpesblase.
Nun bin ich voller Tatendrang (ist ja auch klar, ich kann ihn ja nicht verwirklichen).
Ich würde gern meine Fenster putzen, d.h., ich MÜSSTE es, und habe mich entschieden, dass ich eventellen Besuchern ein Läppchen in die Hand drücken werde.
Wäsche müsste auch gewaschen werden. Vielleicht komme ich an den Wäschekorb unten ja heran, weiss aber nicht, ob ich wieder hoch komme, also muss ich auch dieses Projekt verschieben.
Auf meinem Balkon fraternisiert das Unkraut mit allen Blumen, sie brauchen Wasser, was ich ihnen nur tassenweise verabreichen könnte, also warte ich mal auf Regen.
Ich würde gern meinen Garten als solchen wieder erkennbar machen, könnte ihn aber auch dem NDR als Kulisse für "Ein kleines Horrorschloss" anbieten.
Nun genug gejammert.
Schließlich gibt es eine Lage, in der ich kaum Schmerzen habe, und diesen Tipp würde ich gern an alle ähnlich Geplagten weiter geben:
Rückenlage im Bett, mit einem Koffer unter den Knieen, dass die angewinkelten Beine im rechten Winkel zum Körper liegen.
Ich gebe zu, es ist etwas verwirrend, wenn man aus dem Halbschlaf neben einem Koffer aufschreckt, aber auch da gibt es sicherlich Schlimmeres. ;)

Allen einen schönen Donnerstag,
Euer Lischen
*diesichtrotzdemdesLebensfreutundsichjetztindieSonneschleicht*