szmmctag

  • ENDSPURT

    Ausruhen am Ostermontag am Strand:

    4 Weiber, 2 Flaschen Sekt, Kuchen und für 6 Stunden Gesprächsstoff. :))

    Die, die an uns vorbei gingen, hatten den sicherlich auch. ;D
    Wir waren die einzigen Mutigen am Strand!
    Wir waren die einzigen Lauten am Strand!
    Wir waren überhaupt meist die Einzigen am Strand!
    Und ehe hier provokante Fragen kommen: NEIN, WIR WAREN NICHT IM WASSER!

    Nach der zweiten Flasche wurden die Karten gelegt, und der Kaffeewärmer wegen des Sturms als Mütze verwendet....

    Aber alles in allem war es herrlich. Ich habe einen Sonnenbrand aber wieder eine fröhliche Seele.

    UUUUUND heute war genug Kraft da, sich nicht darüber zu ärgern, dass der Fußbodenbelag noch auf der Rolle war und alle Arbeiten, die doof sind, noch zu erledigen waren.

    "Mein" Hausmeister hat geholfen. IHM SEI DANK!

    Es ist zwar ein heißer Streit entbrannt, ob das Vorhangsseil rechts schief angebracht wurde.....
    Männer können da ja nix zugeben! *seufze*

    Aber es soll ja auch nach der Eröffnung noch ein bisschen was zu tun geben. :)) Und da gibt es mehr als genug.
    Jedenfalls: Der Belag ist drin (sieht freundlich und hell aus), die Gardinen hängen (schief und ein bisschen wie in alten gruseligen Krankenhausfilmen....aber wenn die Bilder davor hängen, sollte es gehen).
    Nun muss ich nur noch auf neue Neonröhren sparen, denn die alten stammen von Neunzehnhundertschrecklich.

    Aber alles in Allem freue ich mich, auf diesem Gelände arbeiten zu dürfen.



    Nach getaner Arbeit habe ich mir einen Kaffee gegönnt und wurde mit allen Kuchen, die im Angebot waren, verwöhnt.
    Ich habe nur ein Drittel geschafft.

    Am Donnerstag kommen die Möbel, und gebe Gott, dass der Einzug nicht annähernd so abläuft wie der Auszug! Drückt mir die Daumen.

    Liebe Grüße (auch an alle stillen Leser)
    Eure Lisa

  • FRÜHLING

    frühjahrsputz

    das ICH klein und unauffindbar,
    die seele verräumt unter pflichten,
    und traurigkeit deckt alles zu.

    radikal wird aufgeräumt,
    die fenster zur seele geputzt
    und die decken ausgeschüttelt

    und das gefundenen kleine ICH
    ins sonnenlicht gestellt.

    frühling!

    C.S. 2009

  • FROH UND GLÜCKLICH....

    ...BIN ICH, DASS UNSERE LIEBE FRAU MERKEL DAS NICHT VON UNS VERLANGT.

    Der bizarre Personenkult um Kim Jong Un nimmt immer merkwürdigere Züge an. Der nordkoreanische Diktator soll ein Dekret erlassen haben, wonach alle männlichen Untertanen seinen Haarschnitt tragen müssen – hinten kurz, oben lässig lang.

    Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un macht mit einem merkwürdigen Dekret auf sich aufmerksam. Mehreren US-Medienberichten zufolge sollen alle Männer des Landes den gleichen Haarschnitt tragen. Vor etwa zwei Wochen sei eine entsprechende Richtlinie in der Hauptstadt Pjöngjang erlassen worden, heißt es.

    Unwahrscheinlich scheint das nicht. Bisher sollen zehn verschiedene Haarschnitte erlaubt sein, Frauen sollen aus 18 Frisuren wählen dürfen. Warum Kim möchte, dass die Männer aussehen wie er, bleibt sein Geheimnis. Interessant: Nach Aussagen eines ehemals in Nordkorea lebenden Chinesen werde die Frisur auch als „chinesischer Schmuggler-Haarschnitt“, berichtet unter anderem die BBC unter Berufung auf den Radiosenders „Radio Free Asia“.

    Quelle: Focus -online

    ICH HOFFE, IHR KÖNNT ALLE GUT SCHLAFEN HEUTE,
    Eure Lisa

  • BEI FB GEFUNDEN UND GELACHT

    Ich fand das Foto des Kleinen so süß, dass ich es hier zeigen wollte.

  • FRÜHJAHRSPUTZSAMSTAG

    Nun ist er ja da, der Frühling.
    Und mit ihm die Sonne, die erbarmungslos zeigt, dass die Fenster geputzt, die Gardinen gewaschen und die Böden mal wieder intensiv gepflegt werden müssen...
    ...ganz abgesehen von Aktionen, wie Schränke entkleidern und Winter- durch Übergangssachen austauschen.
    Und da ist da noch der ganze kleine Schnullikram, den die Welt nicht braucht, der aber magisch jeden Staub anzieht.
    Meinen Bügelwäschestapel, den ich sonst immer im Winter abarbeite, hat eine bedrohliche Höhe erreicht. Irgendwie ist der Winter, der keiner war, viel zu schnell vorüber gegangen. Deshalb. ;)
    Egal, ehe das hier zum Jammerblog mutiert, zeige ich Euch mal, dass ich heute angefangen habe, fleißig zu sein und mit dem Frühjahrsputz zu beginnen.
    Das Ergebnis meines heutigen Einsatzes.
    Mein Hausmeister bohrte mir die Löcher, dass ich meine Einkaufsbeute aus Dänemark aufhängen konnte:

    Und da ich mich ja irgendwie bedanken musste, hatte ich ein feines Alibi, um nun endlich diesen amerikanischen Cheesecake zu backen.

    Und da ich mich so fleißig fühl(t)e, gönne ich mir jetzt einen feinen, kleinen Roten und einen Bruchteil eines 5-Kilo-Käsegeschenkes. ;)

    Euch allen eine gute Nacht
    und einen tollen Sonnentag,

    Eure Lisa

  • HEUTE MAL ETWAS VÖLLIG FREMDES HIER

    Bei meiner Freundin Carola habe ich ein Dessert bekommen, welches einfach der Hammer war.
    Ich möchte es Euch weiter geben, denn etwas Leckereres habe ich in der letzten Zeit nicht genossen.

    Zutaten:
    1 Büchse Pfirsiche
    1 Packung (500g) Tiefkühlhimbeeren (oder frische)
    2 Becher Himbeerjoghurt
    1 Becher süße Sahne
    Rohrzucker

    Himbeeren gut abtropfen lassen, in Gläser füllen,
    ROHRZUCKER DRAUF,

    Zwischendrin kann man den Himbeersaft in ein Glas geben, Prosecco drauf....man gönnt sich ja sonst nix in der Küche! ;)

    Pfirsiche gut abtropfen lassen, klein würfeln und auf die Himbeeren geben,
    ROHRZUCKER DRAUF,

    Zwischendrin kann man den Pfirsichsaft in ein Glas geben, Prosecco drauf....man gönnt sich ja sonst nix in der Küche! ;)

    Nun schlägt man die Sahne OHNE Zucker (wir wollen ja gesund leben!), bis sie steif ist.
    In einem anderen Gefäß schlagen wir die beiden Joghurts auf und heben die Sahne vorsichtig unter.
    Danach alles vorsichtig in die Gläser geben....uuuuuund
    ROHRZUCKER DRAUF!

    Diesen dann karamellisieren, sodass eine feine Kruste entsteht(ähnlich der bei der Brüllercreme)....

    ....und dann einfach nur genießen.

    Allen ein schönes Wochenende,
    Eure Lisa

  • NO ROCK WITHOUT ROALE ;)

    Hallo, da bin ich wieder....2200 km später.

    Deutschland hat mich wieder, und ich sage Euch, es war ein hartes Stück Arbeit.
    Meine Schutzengel hatten so viel mit mir zu tun, dass sie ganz fertig sind - ich auch.
    Bei meiner Fahrt nach Dänemark hatte ich das riesengroße Glück, eine halbe Minute und eine Kurve von dem großen Unfall (Montag A7) mit den explodierenden Sprayflaschen entfernt zu sein.
    Zweieinhalb Stunden Stau, ehe ich die 450 m entfernte Ausfahrt nutzen konnte, dann ein Unfall auf der Ausweichstraße mit noch einmal zwei Stunden Stau.
    Aber damit kann Frau sich abfinden und dankbar sein, dass man nicht noch schneller gefahren war.
    Mein Navi sagte mir dann in tiefster Nacht, dass ich mein Ziel erreicht hatte.
    Mutig stieg ich aus...nichts. Nur Feldwege, Dunkelheit und Lichter in weiter Ferne.
    Sicherheitshalber fuhr ich noch eine Runde, gab dem Navi die Gelegenheit, sich neu zu orientieren.....
    "Sie haben ihr Ziel erreicht!" WIEDER NICHTS!
    Ich kurvte auf Feldern und Äckern herum und fand Annette nicht.
    Mein Handy piepste mir zum gefühlten hundertsten Male zu, dass ich in einem anderen Land bin und verweigerte mir dann den Dienst. Eine Sms konnte ich noch losschicken; dann war Stille. Überall.
    Am ersten beleuchteten Haus, das ich in der Einöde fand, klopfte ich mutig. Ein Mann, barfuß und in Unterhose öffnete mir. Spontan fielen mir all die Thriller mit gleichem Hintergrund ein, die ich gelesen und gesehen hatte. Trotzdem blickte ich ihm standhaft nur in die Augen, entschuldigte mich für meinen späten Überfall und bat um Hilfe.
    Ein kleiner Junge kam dazu, und ich entspannte mich. Ganz freundlich holte er sein Laptop, googelte die Adresse, versuchte mir zu helfen und gab mir eine grobe Richtung vor. Ich sei völlig falsch, aber das hätte er mit dieser Adresse schon mal gehabt. Wenn ich es nicht finde, solle ich wieder kommen, dann holt er sein Auto und fährt vornweg.
    Und das alles zu später Stunde für einen wildfremden Menschen...Die Dänen wurden mir sympathisch.
    Alle richtungsweisenden Ratschläge wurden von mir befolgt, und ich kam in belebteres Gebiet, mit 2!Gehöften, in denen noch Licht brannte. Alles toll, nur nicht Annettes Hausnummer. Eine Radfahrerin kam mir entgegen, die mich auf einen Pferdehof schickte (hätte ja sein können)....und langsam machte sich in mir der Gedanke breit, dass ich wohl im Auto übernachten müsse. Ich fror bei dem Gedanken.
    Und klingelte mutig am nächsten Haus mit Licht. Und dieses Mal hatte ich Glück. Eine konkrete Wegbeschreibung und der Tipp, dass da ein dickes Hoftor sei, und dass man kein Licht sehen könne. Dieses fand ich dann endlich und mit ihm auch Annette, Baldo und Danske.
    Die nächsten Tage wurde gefahren, geguckt, gestaunt, gekauft....und herrlicher Käsekuchen gegessen. :)
    Endlich habe ich einen Gelsattel fürs Fahrrad, und die Rahmen, die ich bekommen habe, kosteten nur ein Zehntel dessen,was sie in Deutschland kosten.
    Meine Ausbeute, nochmal zum Freuen aufgebaut:
    DSCI0048

    Und dann gab es Landschaft PUR, bei Traumwetter und sommerlichen Temperaturen.
    Und schöne Fleckchen gab es da...fast so schön, wie auf Rügen. ;)
    Und bis an den Strand konnte man mit dem Auto fahren. TRAUM!





    Faszinierend war auch die freiere Architektur. Hier 2 Wohnhäuser direkt am Strand:

    Besonders bei Industriebauten hat man sich richtig Mühe gegeben, und der Kreativität freien Lauf gelassen. Hier hab ich leider keine Fotos gemacht - ich musste fahren und hatte zu tun, die richtigen Straßen zu treffen. ;D

    Staufrei ging es gestern wieder zurück, und ich kam noch rechtzeitig zur Sitzung des Vereins an.
    Alles läuft, die Werkstatt ist leergeräumt worden und kann zur Malstube umgestaltet werden. Es gibt viel Arbeit in den nächsten Tagen.
    Ich freu mich drauf.

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
    Eure Lisa

    PS: Bilder anklicken, dann sieht man mehr. ;)

  • KLEINES GUTE-NACHT-BLÖGCHEN

    Es war einmal ein großer Kummer, der war so dick, dass er sterben wollte.
    Aber er hatte eine besondere Gabe.
    Er konnte über sich schreiben, und somit wurde er Tag für Tag immer ein bisschen kleiner und schlanker.
    Da er ganz ordentlich schrieb, viele Worte fand und alle ihn verstanden, hatte er alle Engel, Feen und Elfchen auf seiner Seite, die ihm Trost zu sprachen und sich mit ihm freuten, wenn es ihm wieder etwas besser ging und er etwas abgenommen hatte.
    Aber nicht alle Wesen sind gleich unter dem Himmelszelt.
    Den Neid ärgerte es, dass er gut schreiben konnte, die Einsamkeit, dass er verehrt wurde und die Miss_gunst, dass ihm all diese Liebe zuteil wurde.
    Und da sie ihren Ärger los werden mussten, versuchten sie, ihn in die Schranken zu weisen. Sie wussten, dass sie ihn damit verletzten, deshalb suchten sie schnell das Mäntelchen der Ehrlichkeit aus dem Schrank, hängten es sich um.
    Die Feen erkannten sofort, dass es verschlissen und fadenscheinig war und baten den Neid, die Missgunst und die Einsamkeit um ein bisschen Verständnis und Empathie.
    Oh, da hatten die zarten Wesen aber etwas angerichtet....
    Die 3 waren inzwischen groß und stark geworden, hatten sie doch schnell noch die Unhöflichkeit auf ihre Seite ziehen können.
    Fast wäre ein Krieg um Leben und Tod entbrannt, aber ein Geschichtenerzähler betrat den Raum.
    Ganz ruhig nahm er den vieren das Mäntelchen weg und gab ihnen einen Spiegel in die Hand.
    Und es war Ruhe.

    Allen eine gute Nacht,
    ....und ich danke Euch. Allen Feen und Elfchen. ;)
    Eure Lisa

    PS: auch, wenn Text und Bild klein sind, gehören sie mir.;)

  • NUR MAL SO....ZUM MITLACHEN

    nichts mit neuer Konzeption,
    nichts mit neuem Plan.....


    Allen ein schönes Wochenende,
    Eure Lisa

  • ALS TIPP WEITER GEGEBEN ;)

    Dekadent dinieren für lau:
    Ausgestattet mit einem First-Class-Ticket aß ein Chinese in einer VIP-Lounge und buchte danach sein Ticket auf den nächsten Tag um – 300-mal. Einen Flug trat er nie an, bezahlen musste er nichts.

    In punkto Trickreichtum übertrifft dieser Fall vieles bisher Bekanntes: Einem Chinesen ist es gelungen, fast ein Jahr lang täglich exklusiv zu speisen, ohne dafür auch nur einen Cent zu bezahlen. Einem Bericht der chinesisch-malaysischen Zeitung Kwong Wah Yit Poh zufolge, kaufte der Chinese sein First-Class-Ticket bei der Eastern China Airline am Xi’an Xianyang International Flughafen in der Provinz Shaanxi in China. Wieviel Geld er für das First-Class-Ticket bezahlen musste und wohin er fliegen wollte, geht aus dem Bericht nicht hervor. Bekannt ist dafür, dass der Trickser sich in der VIP-Lounge am Flughafen pudelwohl fühlte: exquisites Essen, Getränke ohne Ende und Bedienung rund um die Uhr.

    Der Service gefiel dem Chinesen anscheinend so gut, dass er ihn regelmäßig nutzen wollte. Er buchte sein Ticket kurzerhand um. Dann dinierte er wieder in der VIP-Lounge und verschob seinen Flug nochmals um einen Tag. Das Ganze gelang dem Mann unfassbare 300-mal. Fast ein ganzes Jahr konnte der Lounge-Liebhaber so am Flughafen umsonst essen und trinken. Als die chinesische Fluggesellschaft den Fall untersuchte und auf den Mann durch das häufige Umbuchen aufmerksam wurde, stornierte der Chinese seinen Flug. Das Beste: Er bekam das Geld für das First-Class-Ticket komplett erstattet.

    Allen ein schönes Wochenende,
    Eure Lisa

    Quelle: Nachrichten WWW

  • WIE T_RÄUME ICH MEINE GALERIE LEER - 2. Teil

    IV

    Am Montag war ich noch einmal fleißig, habe meine Bilder für die Ausstellung nach Bergen gebracht und meinen Besuch bei meinem Mütterchen vorbereitet.
    Dann schrieb ich noch einen langen Zettel, dass die Jungs alles aus der Galerie mitnehmen sollen, bis auf.....
    ich zählte alles auf, womit ich noch dort arbeiten und putzen musste und war ein wenig traurig, dass ich zum Umzug nicht dabei sein konnte.
    Aber Halle war nötig und versprochen, das ließ sich nicht ändern.
    Ich träumte, dass alles gut geht.
    Von dort rief ich Mittwoch sicherheitshalber nochmal an, alles war klar.
    Sie haben bloß die Regale nicht geschafft, die hätten sie nicht mehr auseinander schrauben können, dazu war es zu spät.
    Sie hatten nur einen kleinen Transporter und mussten 6x fahren.
    WAS? Soviel war es doch gar nicht!
    Aber als Frau täuscht man sich ja da schon mal.
    Und das Schönste, am Freitag,nach Dienstschluss wollten die Jungs nochmal kommen und die restlichen Bretter abholen. Und wir sollten sie doch schon vorher auseinander schrauben. So war der Plan.

    Von unterwegs habe ich meine Nachbarin angerufen, von der ich weiß, dass sie einen Akkuschrauber hat, und sie war so lieb, SOFORT alle ihre Termine umzuschmeißen und mir zu helfen.
    Als wir zusammen am Freitag Mittag (nach meiner Rückfahrt) in die Galerie kamen, traf mich der Schlag.
    SIE WAR GÄNZLICH LEER. Auch die alten Möbel, die dem Museum mit gehörten und der Ofen, waren umgezogen.
    Um Gottes Willen! Kein Wunder, dass sie 6x fahren mussten. Das waren mit Abstand die sperrigsten Möbel.
    Sofort wieder Thomas angerufen:
    „Um Himmels willen, die Möbel sind fort! Bitte bringt sie umgehend wieder zurück.“

    Ja, es war einzig und allein meine Schuld. Ich bin davon ausgegangen, dass mein Thomas, der mir schon beim Einzug und beim Malern geholfen hatte, WUSSTE, welche Sachen drin waren.
    Jedes Piepselchen hatte ich aufgelistet, nur die großen Sachen nicht. Mir taten die Jungs so leid.
    Und aus diesem Grund beschlossen wir auch, alle Regale und Restsachen nach vorn auf die Straße zu tragen, damit die Jungs sie dann wirklich nur aufladen mussten.
    Gesagt, (stundenlang) getan.
    Ich hatte Rücken und Knie, aber ein gutes Gefühl.
    Und dann kam der Anruf.
    Der Inhaber des Lagers, in dem meine Sachen zwischengelagert wurden, ist übers Wochenende verreist, er kommt erst am Sonntag wieder. Ich müsse verstehen, dass er nicht nochmal den Leihwagen bezahlen kann, dann macht er es am Sonntag in einem Aufwasch.
    Ja, das verstand ich und war sehr traurig. Irgendwie stand der Umzug unter keinem guten Stern. Aber bis Sonntag sind es ja nur 2 Tage, und wenn man bedenkt, dass ich bis zum 31.12. Zeit hätte, bin ich doch schon recht weit.
    Wir schleppten also alle Bretter Regale und Säcke wieder zurück, ich gipste noch alle Löcher zu, und die Räume waren sauber.
    Wir fuhren nachhause und tranken noch einen Weinbrand zusammen, dann fiel ich fast tot ins Bett.
    Ich hatte Rücken und Knie und kein Taschentuch.

    V

    Für den Sonntag bitte wieder wie gehabt Kapitel II lesen.
    Nur, dass wir hier stündlich kommunizierten, da der Lagerinhaber einfach nicht zu der Zeit kam, in der wir ihn erwarteten.
    21 Uhr wurde der Termin dann wurde auf den Montag verlegt.....

    VI
    ….und alles war, wie immer.
    Mein Rücken und mein Knie hatten sich erholt und voller Optimismus sah ich dem Dienstag entgegen.

    VII
    Am Dienstag regnete es in Strömen. Das wollte ich den alten Möbeln nicht antun,
    und deshalb rief ICH Thomas an und sagte den Termin ab. Der Respekt vor den alten Möbeln war doch recht groß, und ich wollte, dass sie ja keinen Schaden nehmen.

    VIII
    Mittwoch, juhuuuuu! Es geht vorwärts, noch vor dem Frost!
    Ich kaufte Sektflaschen, suchte Bilder heraus, sammelte Trinkgeld und Fahrgeld zusammen und freute mich einfach nur, dass es nun endlich etwas wird.
    UND DANN.....

  • WIE T_RÄUME ICH EINE GALERIE LEER 1. Teil

    I

    Es gibt auch andere Inselgeschichten zu schreiben, von denen „Nichtinsulaner“ sicherlich denken, sie seien erfunden und ersponnen.....weit gefehlt!
    Nach meinem Abschied aus meiner geliebten Galerie wollte ich den Umzug so schnell als möglich hinter mir haben, weil man ja im Dezember nicht weiß, ob man wegen des Schnees noch über die Straßen kommt.
    Gesagt, getan. Fleißige Freunde halfen mir, alles in Kisten und Tüten zu verpacken, Regale abzuschrauben, zu putzen und zu tragen. Es passt ganz schön viel rein in eine solch kleine Galerie.
    Aber die Arbeit war geschafft, der Umzugswagen war angekündigt, am 31. Oktober sollte es los gehen.
    Ich hatte Rücken und Knie.
    Da ich einem Freud so leid getan habe, hat er mir versprochen, den Umzug für mich zu übernehmen und mir drei kräftige Männer samts Laster (also LKW) vorbeizuschicken.
    Er selbst konnte an diesem Tag nicht, er war dienstlich im Süden unterwegs, sie brächten Werkzeug mit, und sie sind schon bezahlt.
    DAS war wohl ein Fehler.
    Wir trafen uns am Umzugstag alle noch einmal in der Galerie, tranken ein Schlückchen Sekt und nahmen Abschied.
    Für die Umzugsleute hatte ich alles vorbereitet, Massen von Brötchen belegt, Kuchen gekauft, Kaffee gekocht...was man eben so macht, wenn man Hilfe bekommt.
    10 Uhr sollten die Jungs da sein. Es wurde 11 Uhr, 12 Uhr, um 13 Uhr machten wir uns Sorgen, dachten an Unfall und malten uns andere Szenarien aus.
    Man will ja auch nicht drängeln, wenn man einen Umzug geschenkt bekommt.
    „Thomas, sag mal, wann wollten Deine Jungs hier sein?“
    „Die müssten schon längst da sein! Sie sind pünktlich bei der Autovermietung los.“
    Wir warteten. Es wurde 14 Uhr, 15 Uhr....
    Ich wagte noch einen Anruf.
    „Du, Thomas, die Jungs sind noch nicht da.“
    „Lisa, es geht jetzt gerade schlecht. Ich sitze auf der Polizei, während unseres Telefonates vorhin hat man mir mein Auto geklaut.“
    Der arme Kerl. Ich konnte zwar nichts dafür, fühlte mich aber trotzdem schuldig.
    Inzwischen waren ehemalige Kursteilnehmer zu uns gestoßen, die Galerie war voll.
    Und dann endlich kamen sie. Nicht 3 wie versprochen, sondern nur 2 - aber furchteinflößende bemalte Gestalten.
    Ich gebe zu, dass die Galerie aussah, als hätte Arnold Schwarzenegger eine Horde Israelis durch gejagt.
    Mit schreckgeweiteten Augen sahen sie sich um und fragten nach der Toilette.
    Ich zeigte sie ihnen.
    Und leider ließ sich die fröhliche Unbeschwertheit, die meine Gäste inzwischen hatten, nicht auf die beiden übertragen.
    Wir warteten drinnen, auf die Wiederkehr der beiden Helden, jeder wollte mit anfassen und mit helfen. Ja, und irgendwie war das mit der Uhrzeit schon symptomatisch geworden. Wir warteten und warteten...
    Meine Nachbarin meinte dann, sie gehe jetzt nachsehen, wo sie bleiben.
    „Um Himmels Willen, du kannst sie doch nicht vom Klo holen!“
    „Nein, mach ich nicht, ich guck nur.“
    Sie kam dann wieder mit der Nachricht, dass beide in einen weißen Mercedes gestiegen seien und ihr noch freundlich zugerufen hätten, dass der Schlüssel steckt.
    Dann seien sie rasant fort gefahren.
    Erstarrt saßen wir alle da.
    Meist neige ich in solchen Situationen zu Übersprunghandlungen, aber selbst diese waren in dem Moment eingefroren.
    Wir guckten uns alle ungläubig an. Rien ne vas plus.
    Wir begannen, die Brötchen und den Kuchen zu essen.
    Ich schämte mich ein wenig fremd, rief sofort meinen Thomas wieder an und teilte ihm die neue Lage mit.
    „Nein, iwo. DAS KANN NICHT SEIN! Sie stellen sicher nur irgendwo das Auto ab, und dann legen sie los.“
    Wir alle warteten noch 15 hoffnungsvolle Minuten. Vergebens.
    Dann suchten wir den Laster, in dem der Schlüssel noch steckte und die Papiere vorn auf dem Sitz lagen.
    Er war relativ sofort zu finden, er stand nicht übersehbar in der Feuerwehrzufahrt vor dem Haupteingang und musste da weg.
    Ein lieber Mann einer Urlauberin meiner Nachbarin (ja, hier hält man zusammen!) fuhr mir dann das Gerät auf den Parkplatz der Gemeinde.
    Nein, wir konnten es nicht beladen, der Wagen musste am selben Abend wieder zurück sein, da er am nächsten Tag wieder vermietet wurde. Das hatte mir Thomas eingebläut. Und da wir keinen Schlüssel für das Lager hatten, konnten wir GAR NICHTS tun. Ich nahm Schlüssel und Papiere mit nachhause, da ich nicht mit 2 Autos fahren konnte, und gegen Mitternacht wurden diese dann bei mir abgeholt, um den LKW aus Middelhagen zu holen.
    WAS FÜR EIN STRESS!
    Ich hatte Rücken, Knie und eine schlaflose Nacht.

    II

    Den nächsten Anlauf nahmen wir dann am 2. November. Der Laster sollte bis dahin wieder da sein. Alles klar.
    Da mein Mietvertrag erst am 31.12.13 endet, sah ich das alles nicht so eng. Wir hatten Zeit.
    Den ganzen Samstag saß ich in Arbeitssachen in der Wohnung und wartete auf den Anruf: „Wir fahren jetzt in Stralsund los.“, aber nichts.
    Gegen 20 Uhr kam dann die Nachricht „Warte nicht mehr, der Kunde hat noch einen Tag dazu gebucht, es wird erst etwas am Sonntag.
    Gut, damit kann ich leben, der eine Tag später macht es dann auch nicht.
    Dass ich bei mir zu nichts gekommen bin, brauche ich wohl nicht zu erwähnen. Das ist so, wenn man auf dem Sprung ist.

    III

    Für den Sonntag bitte einfach nur Kapitel II lesen. Danke.
    Abends dann der Anruf: Definitiv würde jetzt am Dienstag der Umzug sein, die neuen Helfer sind akquiriert, ein Fahrzeug ist gemietet. Alles gut.
    Ich hatte immer noch Rücken und Knie und einen Frust, der mich zwang, eine Riesenportion Eis zu essen.

    ....Fortsetzung folgt....leider.... ;)

    Allen erst mal einen schönen Dienstag,

    Eure Lisa

  • MEIN HEUTIGER FEHLER WAR

    voller Wissensdurst die Batterie in die neue Waage zu drücken!

  • HILFE!!!! MEIN IDOL WIRD ALT!

    JIMMY (James Patrick Page) wurde 70!

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    Das Rolling-Stone-Magazin listete Page auf Platz 3 der „100 besten Gitarristen aller Zeiten“ auf.
    Die erfolgreichste Zeit seiner Karriere hatte Page mit Led Zeppelin.


    666px-Jimmy_Page_with_Robert_Plant_2_-_Led_Zeppelin_-_1977

    Großen Einfluss auf die Namensgebung soll Keith Moon, der Schlagzeuger von The Who, gehabt haben.
    Dieser soll 1966 bei den Aufnahmen(bei der Page und John Paul Jones mitwirkten) gesagt haben, eine Band um Page würde „abstürzen wie ein bleiernes Luftschiff“ („The band will go over like a lead zeppelin“).
    Diese Bezeichnung sei im Oktober 1968 schließlich von der Band übernommen worden. Da im Englischen das Wort lead sowohl das Verb to lead („führen“) als auch das Substantiv lead („Blei“) bezeichnet, strich man auf Vorschlag des Produzenten zur Verdeutlichung der korrekten Aussprache das „a“, um zu verhindern, dass es als "lid" ausgesprochen werden würde.
    Tja, da hat er sich wohl geirrt, der Herr Moon!
    Was mich besonders beeindruckte war, das Ende dieser Band..... "mit Stil".
    Am 25. September 80 wurde John Bonham tot in seinem Bett in Jimmy Pages Haus in Windsor aufgefunden.
    Alle Bandmitglieder beschlossen daraufhin, Led Zeppelin aufzulösen.
    In einer Presseerklärung machten sie am 4. Dezember 1980 deutlich, dass es ihnen nicht möglich sei, ohne John Bonham zu spielen.

    Ich wünsche allen ein schönes Wochenende,
    Eure Lisa

    PS: Textquelle und Bilder Wiki

    PPS: Mist, ich bekomme das Video nicht rein....dabei ist es die ungeschnittene Version.

  • KLEINES GUTE-NACHT-BLÖGCHEN

    Heinrich Heine

    DAS FRÄULEIN STAND AM MEERE

    Das Fräulein stand am Meere
    Und seufzte lang und bang,
    Es rührte sie so sehre
    Der Sonnenuntergang.
    "Mein Fräulein! Sein Sie munter,
    Das ist ein altes Stück;
    Hier vorne geht sie unter
    Und kehrt von hinten zurück."

    Allen eine gute Nacht...
    und morgen einen tollen Tag,

    Eure Lisa

  • IHR SOLLT NICHT VERSCHONT BLEIBEN...

    ....von all meinen guten Wünschen für das neue Jahr.

    Beim Kramen in alten Familienfotos zu Weihnachten haben sich diese Fotos angeboten,
    Euch allen ein fröhliches und gutes neues Jahr zu wünschen.

    AUCH 2014 DAS GLEICHGEWICHT BEHALTEN;

    Foto 1950

    SICH NICHT ERSCHRECKEN LASSEN VON UNANGENEHMEN BEGEGNUNGEN;

    Foto 1956

    SICH IMMER ZU HELFEN WISSEN;

    Foto 2009

    GROßE ERFOLGE BEI DER ERZIEHUNG DER FAMILIENANGEHÖRIGEN ;)

    Foto 1913

    DEINE MITMENSCHEN AB UND AN KRITISCH BETRACHTEN;

    Foto1978

    IMMER DIE HALTUNG BEWAHREN;

    Fotos 1920/1914

    AUCH MAL DARAUF HÖREN, WAS DIE TIERE UND DIE NATUR UNS SAGEN WOLLEN;

    Foto 1956

    IMMER DAS OFFENE OHR EINES FREUNDES, DER DICH JAHRE DEINES LEBENS BEGLEITEN WIRD;

    Foto 1943

    FAMILIENZUSAMMENHALT AUCH UNTER SCHWIERIGEN UMSTÄNDEN;

    Foto 1910

    GESUNDHEIT, SCHÖNE FESTE UND IMMER EIN FRÖHLICHES LÄCHELN AUF DEN LIPPEN;

    Foto 1976
    Wer meine "Große" findet, bekommt einen Orden. ;)

    UND EIN ROMANTISCHER NEUBEGINN FÜR 2014....GEMEINSAM UND IN EINER OPTIMISTENJOLLE!

    Foto 1985

    Eure Lisa

    PS: Fotos anklicken, dann seht Ihr sie ganz,
    PPS: und übrigens habe ich Verständnis, wenn Ihr bei all den vielen Einträgen hier nicht mehr kommentieren wollt/könnt.
    PPPS: Fotos sind mir und dürfen nicht weiter verwendet werden.

  • KURZINFO FÜR FREUNDE

    Nur ganz kurz und fotolos...

    es war ein wunderschöner Weihnachtsmarkt,
    ich habe viele Menschen kennengelernt,
    Bilder, Bücher und Kalender verkauft,
    mein soziales Umfeld erweitert,
    schon 4 Anmeldungen für Malkurse im nächsten Mai angenommen,
    lieben Besuch bekommen (samts 6 Weihnachtsmanneierwärmern);D :)).

    Für Fotos war leider keine Zeit, ich bin dann nicht mehr aus meiner "Schneiderstube" (da durfte ich nämlich im alten Museum sitzen)heraus gekommen.

    Und nun haltet Euch fest:
    ich habe 10 Lose gekauft. Und zwar nur aus dem Grund, dass es diesem Museum dort finanziell nicht so toll geht und ich für den Stand nichts bezahlen musste.
    Da ich grundsätzlich bei solchen Sachen nichts gewinne, war und bin ich fix und fröhlich, dass ich 3!!! JUHUUU!!! dreihei Gewinne hatte.
    Stellt Euch vor, ich gewann einen Rahmen (gut, ich gebe zu, das war den Bock zum Gärtner gemacht), ein Creme-Set (dessen englische Gebrauchsanweisung ich erst einmal übersetzen muss, dass ich sie nicht wieder auf falschen Gebieten anwende)
    uuuund: einen Gutschein für 2 (zwei!) Riesendöner!

    Ist das nicht toll?
    Ich hab mich die ganze Zeit gefreut.

    So, und nun werf ich mich in mein Bettchen, es war ein langer Tag.

    Ich wünsche allen eine gute Nacht und einen feinen, kuscheligen dritten Advent,
    Eure Lisa.

  • HEUTE II

    Ihr Lieben,

    danke fürs Daumendrücken. Es ist schon eigenartig, wie man immer wieder vom Lampenfieber gebeutelt wird. Und dabei mache ich das seit 1974!
    Einfach schrecklich. Heute war ich wieder ganz gerührt, dass viele aus Middelhagen gekommen waren. Das Storchennest, Gager, Seedorf und Göhren waren vertreten, was mich SEHR gefreut und gerührt hat.
    Allen nochmals Dank für Euer Kommen, Euer Daumendrücken, die Blumen, das Hüftgold und die lieben Worte.
    Besonderen Dank für den Weihnachtsmanneierwärmer (ein Schelm, der Arges dabei denkt!).

    Der kleine Weihnachtsmann ist aus Erdnüsschen selbst gebaut. So etwas LIEBE ich ja!
    Nun bin ich erst einmal wieder etwas entspannter und kann mich auf den Weihnachtsmarkt in Gingst am kommenden Samstag freuen.
    Gestern war ich noch einmal dort, und auf dem Weg ist mir bewusst geworden, welch Glück wir mit Xaver hatten. Es hat bei uns "nur" das Wasser auf die Wiesen getrieben

    (die Schwäne haben die neue Heimat gleich begrüßt) und ein paar Bäume und Masten geknickt.

    Alles in allem bin ich froh, dass wir alle so glimpflich davon gekommen sind.

    Ich wünsche allen eine gute Nacht,
    Eure Lisa

  • NIKOLAUSI

    Also heute wollten diese fiesen, kleinen Jammergedanken gerade zuschlagen:

    "Hach, mir hat niemand was in meinen Stiefel getan!"
    "Lisa, denk mal an dein Alter!"
    "Jammere nicht rum, DU hast es so gewollt!"

    ...als es klingelte.

    Jaha! Der Nikolaus stand vor meiner Tür und brachte mir ein Paket aus Dresden.

    Fröhlich schmücke ich nun meine Wohnung weiter und beginne heute Nachmittag mit meiner weihnachtlichen Stollendiät.

    In diesem Sinne : ALLEN EINEN FRÖHLICHEN NIKOLAUSTAG....
    und vielen Dank, lieber Nikolaus! ;)

    Euer Lischen

  • BUCHLESUNG IM GATTAS

    Endlich wieder zurück auf "meiner" Insel...aber einen Kurzbericht muss ich schnell noch schreiben.
    Zuerst danke ich Euch fürs Daumendrücken; es hat sowas von geholfen!
    Wir Landeier irrten eine Stunde durch ein übervolles freitägliches Berlin in der Rush Hour.
    Ich musste vornweg fahren, und unsere Navis gaben verschiedene Strecken an, da das eine schon ein biblisches Alter hat und die Strippen abhanden gekommen sind, mit denen man dieses aktualisiert.
    HA! Ich freue mich immer, wenn nicht immer nur MIR so etwas passiert.;)
    Das heißt, an jeder Kreuzung/im Kreisverkehr/beim Spurwechsel/usw. erhielt ich einen Anruf von meiner lieben "Nachfahrerin" mit hoher Stimme und ebensolchem Stresspotential.

    Schließlich und endlich kamen wir doch rechtzeitig an und wurden erst einmal liebevoll verpflegt.

    Alles war noch jungfräulich und leer; glücklicherweise änderte sich das dann ziemlich schnell,
    und mit den Freunden und der Freundlichkeit der Gastgeber verschwand auch die Aufregung.

    Eind volles Haus, liebe und interessierte Menschen - und jede Note hat gestimmt! ;)

    Wer in Berlin zuhause ist, dem kann ich diese Lokalität nur empfehlen.
    Neben Kultur erwarten Euch dort eine frische, kreative Küche, SEEEEHR gute Weine und viel Freundlichkeit.

    Wir haben uns dort wieder sehr wohl gefühlt und Katastrophen (bis auf eine kleine) blieben glücklicherweise aus.

    Für alles andere schreibe ich einen Freundeseintrag.

    Liebe Grüße an alle,
    und eine gute Nacht,
    Eure Lisa

  • EROTISCHES GUTE-NACHT-BLÖGCHEN

    Vollmond

    So, ich habe lange genug gewartet. Nun sollte der Tag X endlich aktuell sein!
    Aber ich muss erklären:
    Seit 6 Monaten bin ich ein ordentliches Mitglied einer Flirtline und flirte, was das Zeug hält.
    Ich kann das.
    ABER, es kommt relativ schnell der Punkt, an dem ich mich feige zurückziehe.
    Sobald das Wort mit „x“ kommt, hämmere ich schon mal sicherheitshalber „liebe Gute-Nacht-Grüße“ in die Tasten und ziehe mich dezent zurück.
    Sollte man nicht meinen, mit über fünfzig Jahren.
    Ich bin froh, dass mir meine Nachbarin Manu im Winter Schreibmaschine beigebracht hat und dass ich unter anderem die deutsche Sprache studierte, so habe ich bei einem Großteil der Männer dieses Forums einen gewissen Vorlauf.
    Ich arbeite hart daran, diese unwürdigen Rückzugsgefechte einzuschränken.
    Zumal mir meine beste Freundin Ingrid schon mehrmals versucht hat klarzumachen, dass Netsex (was für ein Wort!) auch unheimlich Spaß machen kann, was ich nicht nachvollziehen konnte. Es ist eben so, dass ich praktische Dinge und reale Taten den virtuellen vorziehe. Und da dauert alles erfahrungsgemäß etwas länger, oder wird abgewählt.
    Doch als alleinstehende Frau mit Hund hat man auch einige Bedürfnisse, die man sich mutig erfüllen möchte.
    Nicht leicht, wenn man wählerisch ist, Ansprüche hat und auf einer Insel wohnt, hunderte Kilometer von interessanten Großstädten entfernt.
    Aber - oh Wunder - gleich an einem der ersten Tage, an denen ich mich in dieses Forum wagte, meldete sich ein „Schutzengel“ bei mir – von der Insel!
    Da ich grundsätzlich und überhaupt an solche glaube, sah ich das als gutes Omen an und hoffte nur, dass ihm die Geschlechtslosigkeit, die man solchen Wesen nachsagt, nicht anhaftete.
    Mein Engel blieb dezent im Hintergrund, drängte sich nicht auf, wie viele andere, wartete geduldig auf meine Antworten.
    Ich machte mir zwar Gedanken zu den manchmal nur aus 2 Sätzen bestehenden Mails, aber befand dann, dass Engel nicht geistreich sein müssen. „Edel, hilfreich und gut“ sind auch zu akzeptierende Eigenschaften.
    Doch aus der Reserve lockte ich ihn, als ich ihm eine Mail schickte, die für einen anderen bestimmt war.
    Erwähnte ich schon, dass ich ein gestörtes Verhältnis zur Technik habe?
    Mir passieren ständig solche Sachen, die wirklich in meiner eigenen Dummheit begründet sind. Aber einparken kann ich! Meist jedenfalls.
    Ich mailte natürlich nicht mit meinem Schutzengel allein,
    sondern noch mit vielen anderen lieben Menschen.
    Von zwei Sätzen am Tag kann kein Mensch leben. Ich brauche „Gewörtel“.
    Einer der anderen lieben, ein kluger und interessanter Mann, arbeitete als DJ in einem Striplokal, und ich war noch nicht dahinter gekommen, weshalb.
    Böse, wie ich bin, schrieb ich ihn immer mit „Hallo, Stripbruder!“ an.
    Alles klar?
    Mein Engel kam nach dieser vertauschten Anrede so was von aus sich heraus, dass er sich sofort und unbedingt mit mir treffen wollte.
    Wie soll man das bitte verstehen? Wie sind Männer bloß gestrickt? Angst vor dem Telefonieren, aber bei „Stripbruder“ reagieren?
    Diesmal fragte ich ihn.
    Und er schrieb in über zwanzig Sätzen (!), dass er ein halbes Jahr auf mich gewartet, immer nur nachgesehen hat, ob ich online bin, ich die Einzige auf seiner „Favoritenliste“ (was auch immer das ist) sei und überhaupt die tollste Frau, die er je kennengelernt hat.
    Da tat er mir leid.
    Aber welcher Frau tun solche Worte eines 30-jährigen nicht wahnsinnig gut? Ich glaubte ihm jedes einzelne Wort. Sofort.
    Meine körperlichen Katastrophenschutzgebiete waren schlagartig nicht mehr existent. Der Altersunterschied
    wurde glückselig überlächelt, und mit einem debilen Gesichtsausdruck ging ich am nächsten Tag zur Arbeit.
    Der Gedanke arbeitete in mir, ließ mich nicht mehr los.
    Okay, man kann´s ja mal angehen.
    Mein Vorschlag:
    „Weißt Du, Engel, wir könnten doch mal ein Bier zusammen trinken gehen? Dann kann jeder von uns die Flucht ergreifen, wenn er den anderen sieht.“
    „Ich möchte Dich nur küssen!“
    Wow, doch nicht geschlechtslos, und das nach einem halben Jahr!
    Aber ich wäre nicht ich, wenn ich diese Biertrinkvariante nicht noch zwei Monate vor mir hergeschoben hätte.
    Er war ein Engel. Er verstand alles. Er wartete.
    Am letzten Abend des zweiten Monats hatte ich meinen Wassertag.
    Das heißt, ich esse nix den ganzen Tag. Da Wermut mit zu den Getränken zählt, gönnte ich mir diesen abends.
    Ich loggte mich ein, und da wartete er schon.
    „Wann? Sag es!“
    Huch, solche Töne von meinem Engel!
    „Jetzt! Sofort!“, war meine blöde Antwort, die meine wermutumnebelten Synapsen so schlagfertig fanden.
    Ich wusste ja, er musste jeden Morgen um 4 Uhr aufstehen, also kann er sowieso nicht!
    Man sollte jugendliche Helden nicht unterschätzen!
    „Wir treffen uns in einer Stunde am Strand. Dritter Parkplatz nach Manchow.
    Meine Handynummer: 0162.........Dein Engel.“
    Zack, weg war er. Raus aus dem Netz.
    Ohgottohgott! Eine Stunde!
    Ich saß da - ungeschminkt, im Nachthemd, vor dem PC. Wie gelähmt.
    Dann kam Leben in mich:
    Duschen! ...wieso dusche ich jetzt?
    Farbe ins Gesicht!
    Chanel N°5! ...war doch nicht übertrieben für den Strand – oder?
    Haare? Okay!
    Unterwäsche? Nein! ...es war fürchterlich warm!
    Noch Fragen?
    Jeans, T-Shirt, lange Jacke...Mücken!
    Hektik verbreitend sauste ich durch die Wohnung. Dreißig Minuten; ich war fertig – Rekord!
    Schön wie nie stand ich da und wunderte mich über mich selbst.
    Ich brauchte unbedingt noch etwas zu trinken, um mir Klarheit zu verschaffen.
    Kühlschrank auf: Noch eine Flasche Sekt da. Ja, warum nicht?
    Sagte ich eigentlich schon, dass ich so gar nicht gern Bier trinke?
    Also, los!
    Nein! Wie hieß mein Engel doch im wirklichen Leben?
    PC wieder eingeschaltet, eingeloggt, nachgesehen: NICO! Nico, 1,99 m groß!
    Oh, ich fing an, mich ein bisschen zu freuen.
    Ob alles so groß war?
    Auf, los jetzt! Handynummer gespeichert, kurz durchgesimst, dass ich losfahre.
    Ich hab doch tatsächlich gedacht, dass ich, ausgerechnet ich diesem jungen Mann die Angst nehmen müsste!
    Übersehend, dass ich sie hatte.
    Mein Hund betrachtete mein Treiben aus seiner Perspektive, mit leicht vorwurfsvoll gelangweiltem Blick.
    Sollte ich ihn mitnehmen?
    Nein, es wird so schon alles schwer genug. Mein Hund beißt, wenn ich „angegriffen“ werde.
    Wer will da noch eine Klage am Hals haben.
    Lächelnd stieg ich ins Auto und fuhr los.
    Genau aufpassen! ...Parkplatz 1...2... 3!
    Mein Handy leuchtete.
    Lesen?
    Meine Lesebrille war zuhause. Wozu brauche ich auch eine
    Brille für ein Date am dunklen Strand?
    Inzwischen war es 23 Uhr geworden, und ich sauste wegen der Brille und der wichtigen, nicht zu lesenden Nachricht nachhause zurück. Treppe hoch, dem Hund erklärt, dass ich gleich wieder weg bin, Brille gesucht, gelesen:
    „Beeil Dich nicht, ich bin erst in Mursevitz, es dauert noch ein bisschen. Lauf nicht weg!“
    Wieso, beeil dich nicht?
    Ich tat seit einer Stunde nichts anderes.
    Also runter, wieder ins Auto, Parkplatz 1...2...3.
    Erster!
    Meinen Sekt ins Wasser gestellt, hhmm, eine reelle Vorfreude. Keine Menschenseele am Strand.
    Vollmond.

    Was darf´s noch sein?
    2 laufende Meter geballte Männlichkeit schälten sich aus dem Dunkel der Nacht heraus!
    Wow!
    Er kam auf mich zu. Kein bisschen unsicher.
    Wie selbstverständlich zog er mich in die Arme und küsste mich.
    Hhhm, schön, so schön.
    Dann zog er eine Flasche Sekt aus der Tasche - schnell noch an der Tankstelle geholt -, breitete eine Decke aus - gut vorbereitet war er, mein Engel - und redete und redete.
    Wo kamen plötzlich die vielen Worte her? Aber es gefiel mir, was er sagte, also trank ich und hörte zu.
    Mir ging nicht in den Kopf, weshalb gerade er und gerade ich.
    Ich saß auf der Decke, um eine gute Figur bemüht, etwas unsicher und hörte zu und trank.
    Er erzählte von seinem Leben, seinen Träumen, seinem blöden Chef (wer hat den nicht?), und ich hörte zu und trank.
    Er schilderte problematische Familienverhältnisse, er wohnte noch bei seiner Mutti, sprach von seinem Bruder, seiner Ex, seinem Freund in Dresden, und ich hörte zu und trank.
    Ich weiß nicht, wie es kam.
    Plötzlich fühlte ich mich wie bei meinem ersten Date.
    Immerzu gluckste ein Lachen in mir auf, Wermut und Sektperlen kämpften um die Oberhand.
    Je mehr ich mich bemühte, meine Mimik und Gestik dem Ernst der Lage anzupassen, desto weniger gelang mir das.
    „Wann hattest du das letzte Mal Sex?“,
    so die plötzlich von der üblichen Thematik abweichende Frage meines Engels.
    „Vor 2 Jahren, 4 Monaten, 13 Tagen und 2 Stunden!“,
    meine prompte Antwort.
    Lachen brach aus mir heraus und stieß auf Unverständnis. Nüchtern und ernsthaft blickte er mich an.
    Ja, was ist denn dabei? Wieso wird eigentlich immer alles angezweifelt, was ich sage?
    Die 2 Jahre stimmten, der Rest war in fröhlicher Trunkenheit kreativ hinzugefügt.
    Ich war dem Ernst der Situation nicht angepasst und machte einen schlechten Eindruck.
    Mein Engel schüttelte bedenklich sein Haupt.
    Ich hielt es einfach fest und küsste und küsste.
    Wunderbar.
    Ich küsste die zwei kleinen Probleme weg, die er mit der Situation und der Frau hatte, die hier locker die zweite Flasche Sekt austrank.
    Aber zum Glück reagieren Männer ja auf Küsse, und oh Gott, was waren das für Küsse! Mir gefiel das Gefühl, von mindestens vier Händen berührt zu werden. Ja, er war schnell, mein Engel.
    Einfach himmlisch.
    Mein Magen zog sich schmerzhaft zusammen, und da war plötzlich so vieles, was ich wollte.
    Aus dem Sektgewusel in meinem Hirn arbeitete sich ein
    Gedanke quälend an die Oberfläche:
    Wo war das Kondom?
    Zuhause, neben der Brille! Toll!

    Hatte er eins? Nein, er hatte ja schon an Sekt und Decke denken müssen.
    Es ist so frustrierend, wenn Bauch und Hirn gegeneinander arbeiten.
    „Ich will, jetzt, sofort! ... Du darfst nicht, ätsch!
    Doooch, ich kann alles, wenn ich will!“
    „Lisa, alles in Ordnung?“
    Klar, von der Kleinigkeit abgesehen, dass ich die letzten Gedanken laut ausgesprochen hatte.
    Nun waren`s keine Gedanken mehr! Denn Gedanken werden ja nur gedacht!
    DAS hatte mein Engel nicht verdient. Das konnte bleibende Schäden nach sich ziehen.
    Schnell konzentrierte ich mich, zog alle Register, nutzte alle Möglichkeiten, die mir als Frau gegeben sind, lenkte ihn von allen störenden Gedanken ab … und brachte meinen Engel zum Stöhnen.
    Ich liebte und genoss diese jugendliche Schönheit, genoss die Reaktionen, genoss die Macht als Frau zu haben, einen Engel so erregen zu können und genoss seinen Orgasmus am Strand.
    Laut in der Stille.
    Es war nur ein Moment, nur ein Augenblick.
    Ein wenig Freude, etwas Traurigkeit.
    Wenn mich heute jemand fragen würde, wann ich das letzte Mal Sex gehabt habe, würde ich sagen: Vor 2 Jahren, 5 Monaten,...

    Copyright Ch. Schween "Inselgeschichten mit einem Augenzwinkern" 2011

    Allen eine Nacht mit vielen schönen Träumen,
    Eure Lisa

    PS: Personen und Handlungen sind leider frei erfunden.

  • GUTE-NACHT-BLÖGCHEN

    t1

    Du bist der Ruf, und ich bin die Antwort.
    Du bist der Wunsch und ich die Erfüllung.
    Du bist die Nacht und ich bin der Tag.
    Was noch? Es ist perfekt genug.
    Du und ich.
    Es ist perfekt und vollständig.
    Was noch-?
    Seltsam, wie wir dennoch leiden!
     
    D.H. Lawrence

  • SO ÜBERNOMMEN UND FÜR SEHR WICHTIG EMPFUNDEN

    http://lesenfrau.blog.de/2013/11/09/uebernommen-gut-empfunden-16799610/comment_ID/19604576/comment_level/1/#c19604576

    Liebe verantwortliche Landes- und Bezirksschulräte und Politiker, liebe Ausländer! Wenn wir nicht mehr ‚Grüß Gott' sagen dürfen, gibt es nur eine Alternative:
    Ihr habt das RECHT, Deutschland zu verlassen, wenn es euch nicht passt!
    Schön langsam sollten auch wir in Deutschland wach werden! Zu Schulbeginn wurden in Stuttgarter Schulen, die Kinder von ihren Klassenvorständen informiert, wie man sich in der Gesellschaft zu verhalten hätte. Grüßen, Bitte und Danke sagen, einfach höflich und freundlich sein. Soweit in Ordnung, aber des Weiteren wurde ihnen auch mitgeteilt, dass das uns in Baden Württemberg vertraute ‚Grüß Gott' nicht mehr verwendet werden darf, da das die moslemischen Mitschüler beleidigen könnte.
    Dazu kann man als Otto Normalbürger eigentlich nichts mehr anfügen und nur mehr den Kopf schütteln.
    Ich kann's gar nicht glauben. Ist aber wahr. Ihr könnt Euch gerne in Stuttgart in den Volksschulen erkundigen.
    EINWANDERER UND NICHT DIE Deutschen SOLLEN SICH ANPASSEN!
    Ich bin es leid, zu erleben, wie diese Nation sich Gedanken macht darüber, ob wir irgendein Individuum oder seine Kultur beleidigen könnten. Die Mehrheit der Deutschen steht patriotisch zu unserem Land. Aber immer und überall hört man Stimmen ‚politisch korrekter' Kreise, die befürchten, unser Patriotismus könnte andere beleidigen.
    Versteht das bitte nicht falsch, ich bin keineswegs gegen Einwanderung; die meisten kamen nach Deutschland, weil sie sich hier ein besseres Leben erhofften.
    Es gibt aber ein paar Dinge, die sich Neuankömmlinge, und offenbar auch hier Geborene, unbedingt hinter die Ohren schreiben sollten.
    Die Idee von Deutschland als multikultureller Gemeinschaft hat bisher nur eine ziemliche Verwässerung unserer Souveränität und unserer nationalen Identität geführt. Als Deutsche haben wir unsere eigene Kultur, unsere eigene Gesellschaftsordnung, unsere eigene Sprache und unseren eigenen Lebensstil. Diese Kultur hat sich während Jahrhunderten entwickelt aus Kämpfen, Versuchen und Siegen von Millionen Männern und Frauen, die Freiheit suchten.
    Wir sprechen hier Deutsch, nicht Türkisch, Englisch, Spanisch, Libanesisch, Arabisch, Chinesisch, Japanisch, Russisch, oder irgend eine andere Sprache. Wenn Sie also Teil unserer Gesellschaft werden wollen, dann lernen Sie gefälligst die Sprache!
    ‚Im Namen Gottes' ist unser nationales Motto. Das ist nicht irgendein politischer Slogan der rechten Parteien. Wir haben dieses Motto angenommen, weil christliche Männer und Frauen diesen Staat nach christlichen Prinzipien gegründet und entwickelt haben.
    Es ist also auch nicht abwegig, dies an den Wänden unserer Schulen mit einem Kreuz zu manifestieren. Wenn Sie sich durch Gott beleidigt fühlen, dann schlage ich vor, Sie wählen einen anderen Ort auf der Welt als Ihren neuen Wohnsitz, denn Gott ist nun mal Teil unserer Kultur. Wenn Sie das Kreuz in der Schule empört, oder wenn Ihnen der christliche Glaube nicht gefällt, dann sollten Sie ernsthaft erwägen, in einen anderen Teil dieses Planeten zu ziehen, er ist groß genug. Wir sind hier glücklich und zufrieden mit unserer Kultur und haben nicht den geringsten Wunsch, uns groß zu verändern und es ist uns auch völlig egal, wie die Dinge dort liefen, wo Sie herkamen.
    Dies ist UNSER STAAT, UNSER LAND, und UNSERE LEBENSART, und wir gönnen Ihnen gerne jede Möglichkeit, dies alles und unseren Wohlstand mit uns zu genießen.
    Aber wenn Sie nichts anderes tun als reklamieren, stöhnen und schimpfen über unsere Fahne, unser Gelöbnis, unser nationales Motto oder unseren Lebensstil, dann möchte ich Sie ganz dringend ermutigen, von einer anderen, großartigen deutschen Freiheit Gebrauch zu machen, nämlich vom ‚RECHT UNS ZU VERLASSEN, WENN ES IHNEN NICHT PASST!'
    Wenn Sie hier nicht glücklich sind, so wie es ist, dann hauen Sie ab! Wir haben Sie nicht gezwungen, herzukommen. Sie haben uns darum gebeten, hier bleiben zu dürfen. Also akzeptieren Sie gefälligst das Land, das SIE akzeptiert hat.
    Eigentlich ganz einfach, wenn Sie darüber nachdenken, oder?

    Kommentare habe ich abgeschaltet, der Text soll zum Nachdenken anregen...nicht zum Steiten.

  • Gute-Nacht- Geschichte

    ...oder das schwere Paket mit der Sorge um die Umwelt...

    Es wird einem nicht leicht gemacht, mit der Sorge um die Umwelt!

    Nachdem mein teurer Drucker mir adhs-mäßig anzeigte, dass er gewartet werden möchte, schleppte ich ihn zu den Jungs in „meinem“ Pc-Shop, denen ich damals, nach dem Neuerwerb meines Laptops die Gehälter finanzierte.
    Mit angstvollem Blick erkannten sie mich wieder, und dieser verschwand auch nicht, als ich meinen schweren Drucker auf den Tresen wuchtete.
    Nur nach meiner Beschreibung! wussten sie:
    Es seien die Kohlen! (was auch immer die darin zu suchen haben), und ja, mein damaliger Umweltschützerfreund hätte Recht gehabt, es sei nur ein Pfennigartikel, aber die Reparaturkosten lägen bei mindestens 200 Euro (womit ich dann wieder Recht gehabt hätte).
    Ob ich denn nicht wüsste, dass heutzutage die Geräte so gebaut würden, dass sie nur eine begrenzte Anzahl von Druckvorgängen leisten, dann steigen sie aus. Augenrollen und schweres Atmen begleiteten den Vortrag.
    Klar, weiß ich, aber ich wollte doch nur einen klitzekleinen Beitrag für die Umwelt leisten und den Riesenmüllberg nicht auch noch mit meinem Drucker vergrößern.
    Inzwischen hatte ich mir einen SEHR preiswerten sehr schnell gekauft, da ich auf ihn angewiesen bin, dieser stand in der Galerie, konnte aber nix außer drucken.
    Nach der Bitte, es doch einmal kreativ zu versuchen, ob man den „alten“ nicht wieder gangbar machen könnte, schaute mich der Mitarbeiter an, als hätte ich gerade verkündet, dass Zubzow einen Satelliten ins All geschickt hätte.
    Gut, ich nahm ihn also wieder mit, und da stand er nun.
    Inzwischen musste ich mir noch einen anderen Drucker kaufen, weil ich auch dringend scannen und kopieren muss.
    Ja, und bei mir, als stolzem Besitzer von 3 Druckern meldete sich mein Gewissen:
    2 müssen weg und zwar nicht auf den Müll!
    Der Verkauf über Ebay verlief wunderbar, und wenn Ihr jetzt denkt, alles ist gut, dann täuscht Ihr Euch.
    Mit dem kleinen, billigen klappte alles wunderbar, verkauft, eingepackt und weg.
    Der Große hat mich bis heute auf Trab gehalten.
    1 Euro! Mit stolz geschwellter Brust und einem selbstgerecht wirkendem Gewissen dachte ich, ich hätte meinen Beitrag zu einer sauberen Umwelt geleistet.
    Ich packte dieses Ungetüm ein und brachte es zur Post, über die ich schon eine Menge schöner Geschichten erzählen könnte.* s.Anhang*
    Und ja, es war wieder dieselbe Postangestellte.
    „Ja, was haben Sie denn da für ein Paket!?“
    „Ja, ein Paket eben.“
    „Das müssen Sie noch einmal besser einpacken, die Pakete müssen immer stapelbar sein!“
    „Aber das ist es doch.“
    „Nein, sehen sie, hier hat es eine Delle.“
    Ich fühlte mich wie ein Bettnässer und packte mein Paket, das an der Seite eine (wirklich nur winzig kleine) Ausbuchtung hatte, wieder in den Wagen, um es wieder mit nachhause zu nehmen. Vorher fragte ich noch nach den Kosten.
    6,90 €!
    Schon wieder teurer geworden. Natürlich hatte ich meinem Ebaybastler den alten Preis von 5,80 € mitgeteilt, aber dazu die falsche Bankverbindung, sodass dieser nach einigen verzweifelten Versuchen der enormen Eurotransaktion mit mir in Verbindung treten musste.
    Charmant überwies er mir freiwillig 8,00 €. Die Umwelt konnte aufatmen.
    Ich packte indes den Drucker wieder aus, packte ihn in ein neues, stabiles Paket, stülpte ein anderes drüber, sodass es viereckig,stapelbar und überhaupt das schönste Paket weit und breit war und fuhr erneut die 14 km zur Post.
    Stolz wollte ich mein wunderschönes Paket abgeben, als mir, natürlich wieder dieselbe Mitarbeiterin, sagte:
    „Es kostet 11,90 €!“
    „Aber gestern sagten sie doch, dass es nur....“
    „Es wiegt 100 g zu viel. 10 Kilo sind erlaubt!“
    „100 Gramm! Das macht die neue Verpackung! Geht das nicht noch?“
    Meine Verzweiflung ließ sie kalt, und ich fiel eine Zeit lang vom Planeten.
    Nein, nichts ging mehr.
    Wie hätte ich auch annehmen können, dass sich inzwischen etwas geändert hätte.

    Ich schnappte mir das Paket, überlegte, dass ich es überall aufgeben würde, nur nicht an dieser Stelle und schleppte es wieder zum Auto.
    Die nächste Post, die ich anfuhr, war im Famila und wurde von einem privaten Kioskbesitzer mit betrieben. Freundlich wurde ich begrüßt, das Paket wurde vermessen, und ging als „M“- Paket mit Hermes auf die Reise...für sage und schreibe 6,70 €.
    Überglücklich und fröhlich gab ich 7 Euro ab und fuhr die 14 km wieder nachhause.

    Und mein Gewissen sagt, dass es nun vorerst mit der Umwelt genug sei. ;)

    Allen eine gute Nacht,
    Eure Lisa

    PS: zum Anhang finde ich den Link heute nicht...es ist ja auch genug zu lesen. ;)

  • TAGESBILANZ

    POSITIV:
    > Besuch bekommen
    NEGATIV:
    > wieder alle auf einmal

    POSITIV:
    > eine Einladung zum Essen genossen - gediegen und am Ende der Welt "Taun Hövt"

    DSCI0134

    NEGATIV:
    > die verkappte Kinderportion war für einen Holzfäller gedacht
    > ich muss das Abendbrot weglassen

    (Foto ist schlecht, wie auch mir beim Anblick war....aber es war KÖSTLICH!)

    POSITIV:
    > mit Lilo telefoniert und dabei die Polizei überholt
    NEGATIV:
    > diese überholte MICH dann - 1 Punkt plus rund 50 Euro
    > mein Selbstbewußtsein ist angekratzt, da sie nicht mehr mit sich handeln ließen wie vor Zeiten...Erkenntnis: ich werde alt!

    POSITIV:
    > ich habe mein Bild fertig bekommen und die Pinsel zum Auswaschen mit nachhause genommen;


    Wir ernten, was wir säen, C.S.2013
    Öl auf Leinwand, Maße weiß Anne

    NEGATIV:
    > sie sind aus der Tüte in die Tasche geraten; alles hat jetzt eine andere Farbe

    Allen eine gute Nacht,
    Eure Lisa

  • REISEBERICHT DER ALTEN/NEUEN MALWEIBER

    Ja, wir sind wieder zurück und dabei uns zu erholen. ;)

    Es ist schon erstaunlich, wieviel Gepäck so wenige Malweiber(welch anmaßender Titel) haben können...aber es waren ja alles Farben! Und niemand wagte sich in ihre Nähe, dank Baldo. :)

    DSCI0079

    Auf Hiddensee angekommen, wurden wir von einem interessanten und liebenswürdigen und sehr gut aussehendem Mann (87 J.) abgeholt und ins Efeuhaus gebracht.

    images

    Er hatte viel Spannendes zu erzählen: Asta Nielsen hat ihn im Kinderwagen gefahren, er kannte das "Püppchen" vom Schloss Zubzow und noch die "alten" Künstler der Insel.

    Überall im Haus stand und hing Kunst, aber seht selbst:

    DSCI0080DSCI0082DSCI0083

    Mit Vor- und Hintergarten hatten wir ideale Voraussetzungen zum Malen.

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    Von diesem Platz aus hatten wir diese Aussicht:

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    Hiddensee 1

    Zum Meer waren es nur 150 m und es sah jeden Tag und jede Stunde anders aus:

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    Hiddensee 3

    Bis auf nächtliche Ausnahmen hatten wir jede Menge Sonne und Wind....

    DSCI0096

    Hiddensee 4

    Wenn es uns zu windig draußen war, haben wir in einer wunderbaren, großen Veranda gemalt.
    Dabei hat mich besonders Annes "Staffelei" fasziniert. ;)

    DSCI0098

    UUUUND ihre Kochkunst haben wir alle in unserer gemütlichen kleinen Küche genossen.
    Das Frühstück war für mich IMMER zu zeitig, aber schlafen kann ich noch im Winter genug. ;)

    DSCI0088

    Der letzte Tag hat uns den Abschied nicht schwer gemacht...das Wetter wird nun auch hier herbstlich.
    Es war schön, aber ich freue mich, wieder zuhause zu sein.

    DSCI0104

    DSCI0130

    Hiddensee 2

    Zu tun gibts noch genug, die angefangenen Ölbilder wollen weiter gemalt werden,
    ich zeig sie Euch, wenn sie auf der Leinwand fertig sind...im Kopf sind sie es schon. ;)

    HIddensee 5

    Hiddensee 6

    Liebe Grüße an alle im Blogländle und alle stillen Leser,
    Eure Lisa

  • WICHTIG

    Hochverehrtes Publikum! Liebe Kulturfreunde!

    Eine neue Information in Sachen Abmahnung (wer die Vorgeschichte verpaßt hat, findet sie hier):
    http://www.scarlett-o.de/presse.htm

    Heute vormittag haben Michael Zachcial und ich einen Offenen Brief von Kulturschaffenden, Kulturvereinen, Journalisten und Kulturfreunden an die Zeitungsverleger und entsprechenden Rechteinhaber in die Welt entlassen mit der Bitte um Unterstützung und Weiterverbreitung:

    Wir sind, wie Ihr ja wißt, vor einigen Wochen jeweils wegen der Verwendung einer Pressekritik auf unseren Webseiten abgemahnt worden, haben Vergleichszahlungen abgelehnt und warten nun auf die angekündigte Klage und einen Prozess. Wir wollen diese Zeit nicht untätig verstreichen lassen und haben uns entschieden, neben dem Bemühen um eine langfristige, dauerhafte Lösung (Gesetzesänderung), mit diesem offenen Brief eine kurzfristige Lösung anzustoßen.

    Zu den Erstunterzeichnern gehören unter anderem Kollegen wie Axel Prahl, Hannes Wader, Barbara Thalheim, Pigor, Manfred Maurenbrecher aber auch Journalisten wie Michael Kleff oder Gerd Heger.

    Wir möchten Euch bitten, uns in diesem Anliegen zu unterstützen, zu unterschreiben und den Brief zu verbreiten. Wir sind gespannt auf Eure Meinungen und die Diskussionen dazu auf Facebook und auf chanson.de.

    Den Brief findet Ihr unter
    http://www.chanson.de/unterschreiben.php.

    Weitere Informationen auch auf
    www.chanson.de/abmahnungen

    Mit herzlichen Grüßen
    Scarlett O'!

  • MEIN KURZES KNEIPENTRAUM_A

    Mein kurzes Kneipentraum a -

    Ich träumte, ich war in eine Gaststätte eingekehrt, in der eine Menge lauter Menschen versammelt waren.
    Der Grund war mir auch sofort bewusst: es gab Freibier.
    Ich staune immer wieder, WAS man im Traum, ohne Informationen zu bekommen, alles weiß.
    Auf einem Holztisch stand ein großer Krug, mit einem Restchen Bier.
    Es würde gerade für ein halbes Glas reichen.
    Ich trat zurück, um einem älteren Mann, der drängelte, den Vortritt zu lassen.
    Und während ich das tat, überlegte ich, WER hier der Unbescheidene war.
    Der ältere Mann, der sich vordrängelte, oder ich, die ich wusste, dass gleich Nachschub kam und ich ein volles Glas bekommen würde.
    Ich grübelte und grübelte, während ich auf mein Bier wartete.
    Glaubt mir, so schwerwiegende ethische Probleme können die Schlaffunktion durchaus beeinträchtigen.
    Und während ich langsam aus diesem Dilemma erwachte, wurde mir bewusst, dass ich im normalen Leben gar kein Bier mag.

    c.s.13

    Allen einen schönen Sonntag, mit viel Sonne,
    Eure Lisa

  • ALT aber doch gerade AKTUELL wenn auch auf anderer Ebene ;)

    Verliebt, verlobt, verheiratet...verstorben

    Verliebt, verlobt, verheiratet....verstorben
    Öl auf Holz
    Ch. Schween, 1996

    Herbstgedanken

    Die alten Träume taugen nicht,
    ich werde neue träumen.
    Ich packe das Vertrauen ein
    und werd´s beiseite räumen.

    Ich möchte keinen Magerquark
    verteilt auf zwanzig Schnitten.
    Ein Schnitzel ganz für mich allein,
    mit Ei! Ich möcht` doch bitten!

    Mein Lachen möchte ich behalten.
    Ich brauch es jeden Tag.
    Mein Fischlein fängt die Tränen auf,
    Aus „vorerst“ wird „danach“.

    C. Schween, April 13

  • FÜR WAHR BEFUNDEN

    Einsam 1

    "In wichtigen Dingen sind wir im Leben immer einsam, und unsere wahre Geschichte wird von den anderen fast nie begriffen.
    Der beste Teil des Dramas, das sich in unserer Seele abspielt, ist ein Monolog oder vielmehr eine trauliche Unterredung zwischen Gott, unserem Gewissen und uns."

    Amiel

    PS: Trotzdem danke ich meinen (realen und virtuellen) Freunden, dass sie für mich da sind, wenn ich sie brauche.
    PPS: Habe die Kommentarfunktion abgeschaltet, da ich jetzt ein paar Tage nicht on sein kann.

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