szmmctag

  • HEUTE

    Heute hatte ich wieder ein Erlebnis, was ich in meine Glückskiste packen muss.
    Aber ich fange mal mit dem Anfang an.
    Gestern, zum Kunstmarkt in Gingst, hatte ich eine Begegnung der anderen Art. Plötzlich wollten alle einen Malkurs besuchen, und ich musste 3 Tage anhängen, damit ich alle unter brachte.
    Den heutigen Montag hielt ich mir in der Galerie malkurstechnisch frei, da sich im Cliff-Hotel schon 10 Menschen angekündigt hatten und ich danach dort noch eine Buchlesung hatte. Ich will es ja nicht übertreiben, und manchmal möchte ich altersgerecht arbeiten. Ja!
    Und dann kam gestern eine junge Familie in die Malstube, mit einer Jugendlichen.
    Ich schätzte sie auf 12-13 Jahre, Piercings in Nase, Ohren, Lippe und sicher noch an anderen, nicht einzusehenden Stellen.
    Die schwarz umrandeten Augen konnte man nur nach heftigem Kopfschütteln sehen, da die Haare über die Nase bis zur Unterlippe reichten. Ja, und da merkte ich wieder einmal, dass ich wohl irgendwie in einer Zeitschleife hängen geblieben war, in der die aufmüpfige Pubertät sich noch in Jeans und Studentenkutten äußerte.
    Die vielen Nieten, Stacheln, die diversen (ich nenne es mal) „Schmuckteile“ und die schwarzen Fingernägel erinnerten mich stark an Gothic-Bands....um nicht an Schlimmeres zu denken.
    Folgender Dialog entspann sich:
    Sie zu ihren Eltern: „Ich möchte hier einen Malkurs machen!“
    Mutter: „Weißt du, wieviel der kostet?!“
    Sie: „Ja, weiß ich.“
    Mutter: „Also, ich glaube nicht.“
    Sie: „Na, ich denke doch. Ich will ihn machen!“
    Kleine Schwester: „Na lasst sie doch!“
    Sie, mit dem Jugendlichen eigenen Gespür für Elternbeschämung vor allen Besuchern: „ Wenn es euch zu teuer ist, ich habe noch 20 Euro Taschengeld, die gebe ich dazu!“
    Mutter und Vater sahen sich hilfesuchend an; dann nickten beide.

    Und da war für mich klar, dass mein kursfreier Montag kein freier Montag mehr war.
    Dieses Mädchen wollte ich kennenlernen.
    „Ich mache nur Mangas und Pferde!“
    Ich liebe Herausforderungen.
    „Dann bring mal deine Skizzen und Bilder mit, damit ich sie mir ansehen kann.“
    Kurzes Nicken, dann verschwanden alle.

    Heute habe ich mit ihr gearbeitet: Landschaft, Bildaufbau, Farblehre u.v.m....und ich bin sehr glücklich darüber. Sie ließ sich sofort auf alles ein, und sie freute sich über alles Neue. Begabung war da, sie zeichnete und malte drauflos und war glücklich.
    Sie hatte noch nie Landschaften gemalt, nur „Kleinkram“ in der Schule.
    Und dann hat sie mich dermaßen verblüfft, dass ich es aufschreiben musste.
    In meiner Malstube läuft immer eine Hintergrundmusik (Klassik) zum Entspannen und einfach nur, weil es schön ist.
    Ich fragte sie, ob sie die Musik stört und erwartet ein Nicken mit genervtem Augenverdrehen. Und was kam?
    „Oh, das ist Debussy! Den mag ich sehr gern!“
    Mir blieb der Mund offen, und ich kramte in meinen Erinnerungen nach dem Titel.
    Es war ein Auszug aus „Clair de lune“, was sie mir dann auch bestätigte.
    „Bach mag ich auch so sehr, die Russen sind mir zu wuchtig und zu traurig.“
    Ich freute mich, dass da ein Nietenmenschenkind saß, dass klassische Musik liebte.
    In der Pause tranken wir einen Kaffee zusammen, und sie erzählte mir von ihren Zukunsftsplänen.
    Ganz genaue Vorstellungen hat sie, und sie wird sie umsetzen. Sie macht schon jetzt (sie ist 14 Jahre) verschiedene Praktika, um zu sehen, ob es das Richtige ist, das sie will.
    Dann zeigte sie mir ihr Skizzenbuch. Und gleich nach dem Öffnen sah ich, dass ich da ein wirkliches Talent vor mir hatte.
    Pferde in allen Bewegungshaltungen, perspektivisch richtig, einfach nur toll!
    Beim ersten hatte sie alle Körperteile bezeichnet. Dann, so sagte sie mir, habe sie diese wunderschönen Tiere einfach nur genau angesehen und gezeichnet.
    Aus dem Kopf natürlich. Sie ist noch nicht zurfrieden damit, sie muss da noch etwas tun.
    Und dann möchte sie noch Porträts erlernen, sie würde so gern wieder kommen.
    Was sagt man dazu!
    Ich bin fröhlich, dass ich so ein talentiertes, schönes Menschenkind kennengelernt habe.

    Allen eine gute Nacht,
    Eure Lisa

  • ALBERNES HITZEBLÖGCHEN

    Hallo Ihr Lieben,

    ich möchte mich bei Euch für Eure lieben Kommis im letzten Blog bedanken....und wünsche mir, dass ich Euch zum Lächeln bringe.
    Nach meiner nächtlichen Heimfahrt war ich froh, wieder das Meer und angenehmere Temperaturen um mich zu haben, aber

    ich habe heute unseren Hausmeister scharf gemacht, dass er uns einen Pool hinstellt, den wir uns alle leisten können und in dem wir uns mal kurz zwischendrin abkühlen können.

    Er meinte aber, dieser würde es auch tun:

    Im Moment kann ich mich zu nichts aufraffen, aber ich arbeite an mir.

    Aber wenigstens habe ich heraus gefunden, wo die Hitze herrührt.

    Liebe Grüße an alle,

    Eure Lisa

    PS: ich habe noch eine wichtige Frage an Euch:

    PPS: Texte und Bilder von FB

  • FREI_TAG

    ....ausgeschlafen, Sonne scheint, ich bin im richtigen Blog.... ;)
    und gleich wieder draußen.

    Allen ein schönes Wochenende,
    Lisa

  • LEBENSZEICHEN

    Liebe Blogfreunde,

    ich hab mich lange rar gemacht, aber der Mai hatte es in sich.
    Die neue Ausstellung vorbereiten, hängen, eröffnen....das Rügenfantreffen organisieren, Geburtstag feiern, langen Malkurs vorbereiten und durchführen...und fast jeden Abend eine Veranstaltung. Und nun ist der Sommer da (WO???), und bevor ich wieder in der Arbeit verschwinde, möchte ich Euch berichten.

    Es ist wunderbar, dass die Malwilligen weiterhin zu mir kommen und sich jetzt in der hiesigen Umgebung zum Urlaub anmelden. So habe ich mit 4 Malweibern eine Woche lang gemalt. Ein paar Sachen möchte ich Euch vorstellen.

    Die Insel Hiddensee ist ein MUSS, war aber just an diesem Tag sehr ungastlich. Ich war froh, dass wir die A1 -Formate zuhause gelassen haben. Aber der Sturm und die Wolken waren schon beeindruckend.


    Das erste Ergebnis wurde dann am letzten Arbeitstag auf ein (für ein Aquarell) Riesenformat (A1) übertragen und mit nur einem Pinsel gemalt.


    Marlies H.


    Colette R.


    Inge H.


    Ch. S.

    Am kommenden Tag hatten wir Sonne pur, eine Superstimmung (Dank HUGO) und eine Gutshäusertour, die einfach nur richtig schön war.


    Die Männer waren mit, wir waren zu zehnt und konnten nur staunen, wie geschichtsträchtig doch unsere Insel ist.

    Wir sind von allen Tieren liebevoll begrüßt und "verfolgt" worden.

    Aber am schärfsten war eine Kuhjagd. Der Hund des Reiterhofes hatte sich los gerissen und verfolgte mit großer Freude eine Kuh. Ihr glaubt nicht, wie schnell diese Tiere flitzen konnten. EINE KUH SPRANG ÜBER EINE ANDERE. So etwas habe ich noch nie gesehen! Leider war das eine Momentsache, bei der alle nur den Atem anhielten, weil wir dachten, es gibt Tote. An Fotografieren war nicht zu denken.
    Aber auf der Rückfahrt haben uns alle Kühe Spalier gestanden (und ich hatte so gehofft, dass sich der Hund nochmal in die Spur macht). ;)

    Zwischendurch, vorneweg und hinterher haben wir natürlich immer draußen und drinnen gemalt - alle Techniken der Aquarellmalerei - und ich habe mich sehr gefreut. Meine Malweiber waren hoch motiviert, fleißig und gut, sodass die Woche eine gute Woche war.


    Felder bei Gingst, Colette R.


    Felder bei Gingst, Marlies H.


    Felder bei Gingst, Inge H.


    Märchenwald, Marlies H.


    Märchenwald, Colette R.


    Märchenwald, Inge H.


    Hiddensee, Marlies H.

    Am Samstag gings dann noch zu Gotte Gottschalk in die "Alte Post" in Gingst... (@ Männe: Grüße hab ich bestellt :) ) ...und am Sonntag hab ich nur geschlafen, den ganzen Sonntag. Tja, taufrisch ist anders, aber Sommer ist ja auch anders. ;D

    So, der Bericht war jetzt sehr lang (ich habe mich bemüht, alles nachzuholen)....und nun melde ich mich ruhigen Herzens erst einmal wieder ab zum Hallebesuch.

    Liebgruß
    Eure Lisa

  • BANDSCHEIBEN- UND ANDERE VORFÄLLE

    Wer mich kennt, weiß, dass ich zu Ärzten und Rechtsanwälten ein gestörtes Verhältnis habe – es sei denn, es sind Freunde.
    Sie sehen mich äußerst selten, nur, wenn es gar nicht anders geht – die Nichtfreunde.
    Als ich vor Jahren meinen Treppensturz hatte, musste ich hin, bekam einen Verband, eine Krücke und eine der stärksten Schmerztabletten. Der Arzt diagnoistizierte eine Zerrung, die sich ein Jahr später als (inzwischen wieder angewachsener) Bänderriss herausstellte.
    Ich weiß also, weshalb ich lieber der Natur vertraue.
    Deshalb habe ich auch ein gestörtes Verhältnis zu Tabletten habe und nahm diese Tablette nicht.
    Ich hob sie mir auf für einen Fall, dass es nochmal noch stärkere Schmerzen geben könnte – man weiß ja nie!
    Dieser Fall traf nun just zum Rügenfantreffen ein.
    Freitag war alles schick, die Stimmung war toll, der Kuchen hat geschmeckt, und es war schön, alle wieder zu sehen.
    Am Samstag wollte ich mich schwungvoll aus dem Bett in den Tag stürzen, kam aber nur bis zum Boden. Irgendeine Hexe trieb mir die Tränen in die Augen. Es ging nichts mehr. Ich kroch ins Bad und dachte, dass das nun so ein Augenblick sei, diese wunderbare 2 Jahre alte Tablette zu schlucken. Ich musste doch fit sein, wenn am Nachmittag alle Gäste kommen. Gesagt – getan.
    Ich hoffte auf die schnellen Kräfte der Chemie und machte mich an die Arbeit. Es ist erstaunlich, welchen Charakter Arbeiten annehmen, die sonst mit links gemacht werden. Der leichte Papierkorb, den ich noch leeren musste, wog Tonnen. Im rechten Winkel schlich ich Stufe um Stufe die Treppe hinunter. Unten, schweißüberströmt angekommen, empfing mich unsere Hausmeisterin mit den Worten „Um Himmels Willen, ich dachte Frau S. stürzt die Treppe runter!“ Frau S. Ist meine Nachbarin und im vorigen Jahr 90 geworden. Ich guckte sparsam und ließ mir helfen.
    Oben wieder angekommen schlief ich vor Erschöpfung ein. In einem eigenartigen Dämmerzustand wurde mir dann bewusst, dass ich die Sektgläser noch polieren muss, dass Lilo bald kommt, ich aussehe wie nach einem Streit mit einem Außerirdischen....aber irgendwie war das alles nicht wichtig. Die Schmerzen waren noch in vollem Umfang vorhanden, aber egal. Die Sektgläser polieren? Naja, dann mach ich das mal, dann kann ich noch schlafen, bis es klingelt.
    Lilo kam, leistete zweite Hilfe, rieb mir den Rücken ein und setzte sich plaudernd aufs Sofa. Dann wurde ich wach durch ein leises „Lisa! Hallo, Lisa!“ Irgendwas stimmte hier ganz und gar nicht.
    Und dann wurde es mir bewusst:

    Als mein Drago starb, war ich am Boden zerstört, und eine Freundin brachte mir von sich eine der stärksten Beruhigungstabletten. Auch diese nahm ich nicht, legte sie in mein Kästchen und hob sie auf für noch schlechtere Zeiten.
    Und die hatte ich nun versehentlich genommen!
    Ich will das nicht episch ausweiten....nur soviel – am Abend zu unserem gemeinsamen Essen musste ich im Vorfeld 3 Energydrinks nehmen, damit ich nicht ständig einschlafe.
    Dieses Gefühl „Ich-weiß-gar-nicht,-was- ich-hier-mache,-und-es- ist-mir-auch-egal!“ hatte mich voll im Griff.
    Ein Eremit hätte neben mir wie eine Partybiene gewirkt.
    Aber der Abend war nach einigen Startschwierigkeiten (seitens der Gaststättenleitung) doch noch sehr schön, obwohl mir einige Teile davon fehlen.
    Am Sonntag behielt ich meinen Schlafanzug gleich an und schlief den ganzen Tag, die ganze Nacht....am Montag nutzte ich jede freie Minute und sank in Tiefschlaf. Und eigentlich ging das die ganze Woche so weiter.
    Nun wache ich langsam wieder auf, bitte Euch um Verständnis, dass ich nicht schreiben, antworten, posten, mailen konnte. Ich gelobe Besserung.

    Allen ein schönes Wochenende,
    Eure Lisa

    PS: Lilo hat immer noch keinen Anschluss, lässt aber alle lieb grüßen. Morgen abend hat sie dann wieder ein Netz.

  • KURZINFO - ALLES IST GUT

    Da einige von Euch den Freundeseintrag nicht lesen können, hab ich ihn jetzt öffentlich gemacht. Vielleicht hat jemand einen Tipp, woran das liegen kann. Es passiert mir schon zum 2. Mal.

    Die Eröffnung war richtig prima, viele Gäste waren glücklicherweise neugierig....nur Lilo fehlte. :))
    Aber das wisst ihr ja schon.
    aber ich merke, dass die geregelte Arbeit wieder ihren Tribut fordert. Der Tag wird so schnell zur Nacht,
    und irgendwie bin ich schon morgens müde. ;)
    Aber das schiebe ich aufs Wetter.
    Und wir freuen uns aufs Wochenende und darauf, alle fröhlichen Menschen wieder zu sehen.

    Mir wird sogar das Mittagessen (frisch zubereitet) in die Galerie gebracht. :)

    So gut kanns mir gehen!

    Liebe Grüße an alle,
    Eure Lisa

  • LÜNEBURG; ROTE ROSEN UND ICH

    Auf den Spuren der „Roten Rosen“

    Mein Lüneburgtrip „Auf den Spuren der roten Rosen“ war wunderschön.
    Das lag daran, dass diesmal NICHTS schief gelaufen ist, es ist nur Schönes geschehen, alles hat geklappt, und ich bin fröhlich, dass ich mir das gegönnt habe.
    Gleich am Bahnhof schwatzte ich mit einem Taxifahrer, der mich zum Hotel bringen sollte. Eine junge Frau mit geschmacksferner Kleidung warf sich auf den Rücksitz und wollte SOFORT und AUF DER STELLE zur Klinik. Sie hätte es sehr eilig, und überhaupt, sie hätte ein Vorstellungsgespräch, und ob er nicht endlich.....
    Amüsiert klärte er sie auf, dass er schon einen Fahrgast habe. Aber ich hatte ja Zeit und war nicht gewillt, mir meine supergute Laune durch Unhöflichkeit zerstören zu lassen. Also bot ich an, er könne sie fahren, ich hab Zeit und kann warten.
    „Nix da“, meinte er, „sie kommen mit, und ich zeige ihnen, dass die Lüneburger freundliche Menschen sind!“. Etwas pikiert sank die junge Frau auf ihrem Rücksitz ins Polster, und mir wurde die Stadt erklärt: dass Lüneburg 74000 Einwohner hat,....dass es seinen Hansestatus seit 2007 wieder zurück hat,...weshalb manche Häuser so “schwanger“ aussehen,....dass er viele Schauspieler gefahren hat,....dass diese Brücke da die vom Vorspann „Rote Rosen“ ist....usw. usf.
    Als wir dann am Klinikum ankamen, zeigte sich, dass die junge Frau in die Psychatrie wollte. Höflich, wie wir beide waren, sahen wir uns nur an aber sagten keinen Piepeton. Als sie das Auto verlassen hatte meinte er nur mit einem Schmunzeln: „Sah sie für sie wie eine Ärztin aus?“ „Naja, ein Vorstellungsgespräch muss ja nicht immer mit Arbeit zusammen hängen.“ Wir verstanden uns prima, und ich bekam eine Stadtrundfahrt erster Klasse zum Preis einer einfachen Fahrt zum Hotel.
    Dieses ***war ein sehr nettes, kleines am Rande des Zentrums, mit kleinen Zimmerchen, niedrigen Decken....





    und das Essen war suuuperlecker: mit ausgewählten Bioprodukten der Region, samts Herkunftsnachweisen.

    Unser 3-Gang- Abendmenü hatte ich mir schwer verdient. Nach einem 3 - Stunden- Stadtrundgang mit meiner Freundin war ich völlig überwältigt von der Schönheit der Stadt, und völlig fertig war ich auch. ;)


    Wenn man durch die Altstadt schlendert, hat man den Eindruck, dass jeder dieser Einwohner sein eigenes Häuschen hat. Jede Gasse birgt einen anderen Blickwinkel auf eine neue Häuserflucht. Die Häuser stehen schief und krumm, und an jeder Ecke findet man ein Café oder ein Kneipchen.




    Idylle pur! Wir haben es genossen.


    Abends dann Ferienlageratmosphäre - an schlafen war nicht zu denken – wir hatten schließlich die Ereignisse von Februar bis April auszutauschen.
    Am nächsten Tag besuchten wir nach einem ausgiebigen Sektfrühstück die Drehorte zur „Rote-Rosen“- Serie.
    Uuuund, wir waren da bei Weitem nicht die Einzigen. :)) Massen von Menschen wanderten auf den Spuren von Gunter Flickenschild, Johanna Jansen und Ben Berger.



    Alle mit einem verschämten Lächeln im Gesicht, aber voller Fröhlichkeit.
    An diesem Tag war noch Markt, sodass der Rathausplatz, ähnlich dem Domplatz von Erfurt voller Menschen, Wagen und Leckereien war. Unterwegs machten wir Halt an den wichtigsten Stellen.















    Und meine Freundin tat sich dann noch einen Stadtrundgang an, während ich mir einen roten und stilgerecht einen passenden Krimi in der Sonne gönnte.


    Was für ein schönes Wochenende! Und wir sind uns sicher, dass wir dort nicht das letzte Mal waren, denn unser Hotel bietet noch eine „Lüneburger Kneipentur“ an. Und DAS klingt doch auch recht interessant. ;)

    Allen eine gute Nacht
    Eure Lisa

  • DER COUNTDOWN LÄUFT

    Der Countdown läuft:
    Morgen gehts "auf den Spuren der roten Rosen" nach Lüneburg.
    Jaha, ich oute mich hier, und erwarte im Rahmen der sonstigen Toleranzen diese auch hier.
    ;)
    Meine Uraltfreundin hat mich lieb überrascht.
    Sie weiß, dass ich bekennender "Rote Rosen" Gucker bin, und ich hab sie da wohl angesteckt.
    ;)

    Da hat sie sich gedacht, dass sie einfach ein Hotel bucht und wir zu den Originalschauplätzen und Drehorten fahren.

    Nun gehts morgen in der Früh los, und ich bin gespannt, wie es wird....und ich freu mich wie wild.
    Rechnet nicht mit meiner baldigen Rückkehr, wenn ich Ben Berger oder Gunter Flickenschild begegne!

    Liebgruß
    Eure Lisa

  • FRÜHJAHRSPUTZ

    frühjahrsputz

    das ICH klein und unauffindbar,
    die seele verräumt unter pflichten,
    und traurigkeit deckt alles zu.

    radikal wird aufgeräumt,
    die fenster zur seele geputzt
    und die decken ausgeschüttelt

    und das gefundenen kleine ICH
    ins sonnenlicht gestellt.

    frühling!

    C.S. 2009

  • FROHE OSTERN....

    ...all meinen Blogfreunden hier im Blogländle.

    Ich verabschiede mich dann mal in die Osterferien. Drückt die Daumen, dass es nicht schneit; meine Schönheit hat schon die Sommerreifen drauf, und heute morgen hatten wir eine geschlossene Schneedecke hier.
    ICH! WILL! FRÜHLING!!!!!
    Deshalb setze ich den jetzt hier ein:

    Liebgruß und gute Nacht,
    Eure Lisa

  • DER TAG, DER WURM UND ICH

    heute war wieder einmal so ein Tag, den ich mir von der Seele schreiben muss, damit ich schlafen kann.
    Er fing an mit dem ersten Blick in den Spiegel heute früh. Voller Schrecken bemerkte ich, dass ich meinem Hexenfaschingsfoto mit dem schwarz gefärbten Zahn ähnlicher sah, als mir lieb war. Ein Stück meines Schneidezahnes war verschwunden, obwohl meine Nacht ruhiger als gewünscht verlief.
    Mein Körper bedankte sich sofort mit ein paar Herzschlägen außer der Reihe.
    Heute Abend hatte ich eine Lesung und konnte SO nicht vor die Tür, geschweige denn vor Menschen.
    Ich lache nicht gern hinter vorgehaltener Hand.
    Mutig putzte ich Zähne, verabschiedete mich vom Rest meiner Plombe, machte mich auch ansonsten fertig und begab mich zum Zahnarzt meines Vertrauens. Ja, ich schenke es ihm immer noch. Er kann nichts dafür, wenn ich wild träume.
    Klugerweise nahm ich meinen neuen Krimi mit: eine Geschichte, in der ein Mann eine Frau liebt, bis er tot ist. Ich liebe schwarze Sätze!
    Fast hätte ich ihn ganz geschafft, denn zum Mittag kam ich dann dran.
    Als er mit mir fertig war, sagte er freundlich: „ Dann bis morgen, Frau Schween!“ Ja, ich mag ihn immer noch.
    Nun war meine Tagesplanung völlig durcheinander. Zuhause angekommen, unter die Dusche, Haare waschen....es klingelt.
    Raus aus der Dusche, Bademantel gesucht, laut gerufen: “Komme gleich!“, hektisch die Tür 2 cm geöffnet....
    Müllabfuhr und Post merken sich, welches Auto wem gehört und bei wem sie klingeln können.
    Wieder rein in die Dusche, Haare gespült. Das folgende Klingeln brachte mich an den Randbereich meines Charakters.
    Ich blieb bockig unter der Dusche stehen. Als ich fertig war, klopfte es hinten vehement an der Terrassentür.
    Also wieder rein in den Bademantel und den Klopfer durch die Scheibe betrachtet. Es war der Mann einer Freundin, der mir ausgebuddelten, geklauten Bärlauch brachte.
    Gestern waren wir alle zusammen zum Brunch auf der Seebrücke, und ich habe nur angedeutet!, dass ich Bärlauch sehr mag.
    Wie lieb war das denn! Mit Bademantel, Handtuchturban und Röschenfrottéschuhen betrat ich meine Terrasse, grüßte freundlich meinen Nachbarn (mit Turban hatte das so eine besondere, hoheitliche Eleganz), der sicherheitshalber auf den Klopfer aufgepasst hatte und gab Regieanweisungen, wo der Bärlauch eingebuddelt werden könnte.
    Nun hatte ich Zeit, mich endlich tagfein zu machen und endlich auch meinen Kaffee zu trinken.
    Ich registrierte für mich, dass mich unabgesprochene Handlungen nicht immer glücklich machen und schob den Gedanken in Verbindung mit dem Alter auf Wiedervorlage.

    Nun verlief der Tag ansich recht ruhig....ich schaute „Rote Rosen“ (Ja, ich gucke das und stehe auch dazu! Und im Verhältnis zu Kopftuch- und Griechenlanddebatten erwarte ich von allen die entsprechene Toleranz.) ;)
    Dann fuhr ich die 50 km zu meiner heutigen Lesung.
    Ich kam auf die vorletzte Minute, der Raum war schon voll, und auf meinem Platz saß ein älterer Herr.
    Freundlich begrüßte ich meine Zuhörer und bat den Herrn, sich doch einen anderen Platz zu suchen, da ich die Lampe brauche.
    Er sah mich an wie eine fremde Lebensform.
    Kichern in den ersten Reihen.
    Ich: „Ich darf heute hier lesen.“
    Er: „Ich auch!“
    Publikum: „Na, dann lesen sie doch beide!“
    Ich: „Das kläre ich jetzt an der Rezeption, ich bin nicht böse, wenn ich an diesem Tag nichts mehr machen muss.“
    Mit einem freundlichen Lächeln und dem Scham im Genick verabschiedete ich mich, um an der Rezeption zu erfahren, dass da wohl ein Fehler unterlaufen sei.
    2 Verträge, 2 Künstler - 5 Sterne das Hotel.

    Nun wurde ich fröhlich. Habe ich doch 1 Stunde meines Lebens gespart, bekomme dafür noch Geld und konnte frohen Herzens nach Hause düsen.
    Ja, und irgendwie hat der Wurm des Tages mich dann doch wieder eingeholt:
    Kurz vor Bergen wurde ich geblitzt. Ich bin sicher, es wird ein schönes Foto....ich hab die Haare schön! ;)

    Allen eine gute Nacht;
    Euer Lischen.

  • UNBEDINGT ANSEHEN!

    Hallo Ihr Lieben,

    seit mich meine Tochter zu Facebook gelockt hat, gehe ich ab und zu fremd. ;D
    Aber gestern habe ich wieder etwas gefunden, das mich noch heute schmunzeln lässt,
    und ich möchte es mit Euch teilen.
    Leider bekomme ich mit meinem Wahnsinnstechnikverständnis dieses Video hier nicht rein, sondern nur den Link.
    Ich hoffe, dass wenigstens dieser funzt.
    Lasst Euch überraschen!

    http://youtu.be/oY3noSH8OAo

    Brave Sonntagsgrüße
    Eure Lisa

  • IMMER WIEDER AKTUELL

    Mutter Theresas "Trotzdem":

    Die Leute sind unvernünftig, unlogisch und selbstbezogen,
    liebe sie trotzdem.

    Wenn du Gutes tust, werden sie dir egoistische Motive und Hintergedanken vorwerden,
    tue trotzdem Gutes.

    Wenn du erfolgreich bist, gewinnst du falsche Freunde und echte Feinde,
    sei trotzdem erfolgreich.

    Das Gute, das du tust, wird morgen vergessen sein,
    tue trotzdem Gutes.

    Ehrlichkeit und Offenheit machen dich verwundbar,
    sei trotzdem ehrlich und offen.

    Was du in jahrelanger Arbeit aufgebaut hast, kann über Nacht zerstört werden,
    baue trotzdem.

    Deine Hilfe wird wirklich gebraucht, aber die Leute greifen dich vielleicht an, wenn du ihnen hilfst,
    hilf ihnen trotzdem.

    Gib der Welt dein Bestes, und sie schlagen dir die Zähne aus,
    gib der Welt trotzdem dein Bestes.

  • NUR KURZ - KRYPTISCH ;-)

    DANKE an eine Blogfreundin,
    diejenige weiß schon, weshalb.
    Ich habe mich doll gefreut und gehe heute fröhlich in den tag.

    Liebgruß mit Drücker
    Lisa

  • EIN STERNCHENSONNTAGVORMITTAG.....

    .....war der letzte....

    Durch eine liebe Bekannte bekam ich den Tipp, das Brunchsonntagskonzert mit Gotte Gottschalk auf der Seebrücke anzuhören und gleichzeitig zu schlemmern.

    Also, meine 3 Inselfreundinnen aktiviert und auf nach Sellin.
    Das Wetter war anfangs zwar nicht so herrlich, aber dafür war die Stimmung dort einzigartig.

    Wir wurden mit einem Sekt begrüßt und konnten vom Lachs bis zu selbst zubereiteten Küchlein schlemmen, was das Herz begehrte.

    ....und dazu Oldies von einem brillanten Musiker.

    Gott(e) sei Dank! Es war einfach nur so richtig gut!

    Die 4 Stunden vergingen wie im Fluge; dem Frühstück wurden Massen von Mittagessen nach gelegt. Dazu waren wir dann nicht mehr in der Lage.

    Alles in allem eine empfehlenswerten Sache und ein Tipp für Inselbesucher.
    Das alles zu einem Preis von 18 Eu (Getränke ebenso frei)....

    und wir waren uns einig, dass dieser Besuch nicht der letzte war.

    Allen eine schöne Woche
    Eure Lisa

  • WAS FÜR EIN TAG!

    Heute war ein besonderer Tag mit besonderen Menschen.
    Eine Malschülerin von mir hatte ihren Vierzigsten, und ich fühlte mich sehr geehrt, dass sie mich eingeladen hat.
    Sie hat es sehr schwer in ihrem Leben, aber ich habe sie noch nie jammern oder klagen hören. Sie ist ein so fröhliches und schönes Menschenkind, deshalb sollte das Geschenk sollte etwas besonderes sein.
    Sie schwärmt für Gotte Gottschalk, lässt sich zu (fast) jedem Konzert fahren, wenn es ihr Gesundheitszustand erlaubt....und da hatte ich einen Plan.
    Ihr Star sollte nur für sie singen.
    Heimlich nahm ich über FB Kontakt zu ihm auf. Glücklicherweise kommt er auch aus Erfurt...und die "alten Zeiten" verbinden.
    UND ES HAT GEKLAPPT. ER KAM!

    Keiner wusste etwas davon. Nach dem Nachtisch musste sie ihre Augen schließen, Gotte kam still und leise dazu und fing an zu spielen.
    Sie hat geweint, sich unendlich gefreut und ihn (wie immer) angestrahlt.
    DAS WAR DER PLAN, und ich freue mich unendlich, dass dieser aufgegangen ist.

    Allen eine gute Nacht,
    Eure Lisa

    PS: Nachdem meine Tochter das gelesen hat, ließ sie anklingen, dass Melissa Etheridge ihr Wunsch zum runden Geburtstag wäre. Weiß jemand, wie man das mit dem "Crowdfunding" macht? ;)

  • RÜGEN - EIN WINTERMÄRCHEN

    Hallo Ihr Lieben,

    nun ist eine schöne Woche zuende gegangen, und ich möchte Euch ein paar Bilder von unserer wunderschönen Insel zeigen.
    Eine meiner Uraltfreundinnen war da, und wir haben es uns einfach schön gemacht.
    Das Wetter hat mit gespielt, und wir haben die Insel an den Stellen erkundet, die ich schon immer einmal im Winter ansehen wollte.
    Angefangen bei meiner "Arbeitsstelle",

    dann Ummanz, mit dem Bauernhof Kliewe.

    Dort war es spannend und landschaftlich einmalig idyllisch. Ein riesiger Komplex mit einer tollen Gastronomie, Streichelzoo, Cartbahn für die Kids und einem tollen Hund. ;)

    Dann ging es weiter über die ganze Insel Ummanz....Stille, Sonne und Frieden...was will man mehr!

    Sogar die Rindviehcher waren still.

    Am nächsten Tag waren wir dann auf der anderen Seite der Insel...
    mit der Fähre nach Wittow und weiter nach Glowe.

    Leider hatte unser (aller) Eisdiele geschlossen, aber das blaue Meer hat uns für alles entschädigt.

    Die Sonne ließ uns auch am nächsten Tag nicht im Stich, und auf gings nach Saßnitz, in den Hafen.

    Es ist immer wieder ein Erlebnis, den Hafen anzusehen und naja, ich gebe es zu, das "Gastmahl des Meeres" war unser "Endziel". :))

    Nun habe ich genug Kraft getankt, und die nächste Woche kann beginnen. :)

    Allen eine gute Nacht und eine schöne neue Woche,
    Eure Lisa

  • BILDERBLÖGCHEN FÜR JACKY

    Liebe Jacky,

    wie versprochen zum Gucken die Winterbilder. :)
    Alles andere per PN.

    Liebgruß
    Lisa

    35x25cm (mit Rahmen)
    Aquarell

    24x33cm (ohne Rahmen)
    Aquarell

    35x25cm (mit Rahmen)
    Aquarell

  • IN GEDENKEN AN.....

    Foto Thomas Ritter

    "Rosen-Rosi bot Gästen in Erfurter Gaststätten regelmäßig Blumen an. Nun ist sie verstorben.
    Anwohner berichten, der Briefkasten sei seit Tagen bereits nicht geleert worden. Im Haus befürchtete man schon das Schlimmste. Der Verdacht hat sich nun bestätigt.

    Allabendlich war sie mit ihrem Fahrrad unterwegs in den Erfurter Gaststätten, bot Veilchen und Rosen an. Wer etwas kaufte, bekam gleich noch eines ihrer selbst gedichteten Lieder über Erfurt vorgetragen."

    Thüringer Allgemeine vom 27.01.15

    Nun ist ein Erfurter Original verstorben.
    Fast täglich war sie in meinem Café oder in der "Frommen Helene" und bot ihre Rosen oder ein Liedchen an.
    Etwas schrullig kam sie rüber und wurde wohl manches Mal belächelt.
    Meine Große kaufte ihr immer eine Blume ab. Rosi streichelte dann ihr Gesicht.... "Du bist ein gutes Mädchen!", höre ich sie noch.
    Und doch brachte sie eine Stimmung mit, die nun sicher vermisst werden wird....etwas alter Charme und die Erinnerung daran, dass Männer Frauen auch manches Mal eine Rose schenken sollten.

  • GRÜBELBLÖGCHEN

    Ich denke nach und rechne ein wenig:

    - wie reich wir doch sind!
    - und wie traurig es doch ist, dass viele (besonders alte) Menschen am Existenzminimum leben müssen!
    - wie schade ist es, dass immer wieder an Kultur- und Kunstförderung gespart wird......
    - ...
    - ...

    " 1000 Personen in Deutschland gehören nach Angaben von BKA-Chef Ziercke zur islamistischen Terrorszene. 230 von ihnen könnten "Straftaten von erheblichem Ausmaß begehen" - doppelt so viele wie 2010. Anschlagsversuche seien naheliegend, Panik aber unangebracht.“
    Artikel auf tagesschau.de"

    Alle sollten rund um die Uhr überwacht werden.
    Dazu sind pro Person 32 Polizisten nötig.
    Das bedeutet, dass pro Monat 7360 Polizisten im Einsatz wären.
    Ein Polizist verdient im Monat ca. 1932 € (niedrigste Besoldungsgruppe).
    Das bedeutet, dass 14.219.520 € im Monat von Steuergeldern gebraucht werden.
    Im Jahr beliefe sich die Summe zur Überwachung der als „gefährlich“ einzustufenden Terroristen auf 170.634.240 €.

    Dabei sind die Bezüge, die diese Personen in unserem Land beziehen nicht berücksichtigt.

    Ich denke immer noch darauf herum, behalte aber meine Gedanken für mich.

    Allen einen schönen Abend,
    Euer Lischen

  • ZUM 125. GEBURTSTAG TUCHOLSKYS

    Wenn aber Christus, der gesagt hat: "Du sollst nicht töten!"
    an seinem Kreuz sehen muß, wie sich die Felder blutig röten;
    wenn die Pfaffen Kanonen und Flugzeuge segnen
    und in den Feldgottesdiensten beten, daß es Blut möge regnen;
    und wenn die Vertreter Gottes auf Erden
    Soldaten-Hämmel treiben, auf daß sie geschlachtet werden;
    Und wenn die Glocken läuten: "Mord!" und die Choräle hallen:
    "Mord! Ihr sollt eure Feinde niederknallen!"
    Und wenn jemand so verrät den Gottessohn –
    Das ist keine Schande.
    Das ist Religion.
    Kurt Tucholsky (1890 - 1935 (Freitod)),

  • NUN ABER...

    ehe das neue Jahr nicht mehr neu ist, möchte ich all meinen Freunden ein gutes neues Jahr wünschen.

    Ich hoffe, Ihr seid alle gut rein gekommen und habt genauso viele tolle Pläne fürs neue Jahr wie ich. :)
    Die Insel hat mich nach meiner "Weltreise" wieder.

    Und so führte mich mein Weg über Halle, Erfurt, Frienstedt, Gotha, Weimar, Halle wieder auf die Insel zurück.
    In Erfurt musste wieder sehr viel gegessen werden.....mehrmals.

    Blei wurde gegossen....nein, ich sage nicht, wie mein gegossenes Stück aussah; es wäre unanständig. ;D

    Die Tischdeko (Pfeffer/ Salz) hätte ich am liebsten mit genommen. Die beiden knutschten so schön (Dank der Magnete). :))

    Vom Weihnachtsmarkt habe ich in diesem Jahr leider nur noch die "Reste" gesehen, dafür hatten aber alle Schuhläden geöffnet. ;)


    Der Inselsberg lag leider nicht im Schnee; dafür war das Kaffeetrinken in der Nähe genial.

    Und bei diesem Bild könnt Ihr mal raten, in welcher Location sie statt fand. ;)

    Es war einfach toll, alle Uraltfreunde und Sturm- und Drang-Plätze wieder zu sehen. ;) Da haben sich die vielen Kilometer gelohnt, und ich konnte viel Freude und Liebe tanken.
    Meine "Schönheit" hat das Ganze etwas mit genommen, sodass sie morgen in der Werkstatt ölmäßig wieder flott gemacht werden muss.
    Und in Erfurt habe ich dieses leckere Schnäpschen für meinen Werkstattmenschen gefunden, der immer und sofort für mich da ist.
    KOPFGETRIEBEÖL 10T30. :))

    So, Ihr Lieben, ich bin wieder da, muss mich aber erst mal erholen. ;)

    Liebgruß
    Eure Lisa

  • BEVOR ICH

    ....wieder meine "Weltreise" zu meinen Uraltfreunden beginne, möchte ich all meinen Blogfreunden noch einen guten Start ins neue Jahr wünschen.
    Ich danke Euch für Eure Freundschaft und Eure Anteilnahme,
    für die Telefonate, wenn ich mal lange nicht on war und für Euer Mitgefühl, bestimmte private Dinge betreffend.
    Danke auch für die Karten, Mails und Päckchen. Ich hab mich doll gefreut und tue es noch.
    Ansonsten habe ich mir eine Menge fürs neue Jahr vorgenommen. Einen Teil davon findet Ihr im nachfolgenden, spannenden Text von Meryl Streep.
    Mein Lächeln, Eure Freundschaft und meine Fröhlichkeit hoffe ich mir zu bewahren. ;)

    "Ich habe die Geduld für bestimmte Dinge nicht mehr,
    nicht weil ich arrogant geworden bin, sondern einfach,
    weil ich einen Punkt in meinem Leben erreicht habe, wo ich meine Zeit nicht mehr mit Dingen verschwenden will, die mir missfallen oder weh tun.
    Ich habe keine Geduld für Zynismus, übertriebene Kritik und Forderungen jeder Art.
    Ich verlor den Willen, die zu mögen, die mich nicht mögen,
    die zu lieben, die mich nicht lieben, und die anzulächeln, die mich nicht anlächeln möchten.
    Ich verbringe keine einzige Minute mit denjenigen, die lügen oder manipulieren.
    Ich beschloss, nicht mehr mit Verstellung, Heuchelei, Unehrlichkeit und billig Lob zu koexistieren. Ich bin nicht fähig selektive Gelehrsamkeit und akademische Arroganz zu akzeptieren.
    Ich hasse Konflikte und Vergleiche.
    Ich glaube an eine Welt der Gegensätze, und das ist der Grund, warum ich Menschen mit starr und unflexiblen Persönlichkeiten vermeide.
    In der Freundschaft mag ich den Mangel an Loyalität und Verrat nicht.
    Ich verstehe mich nicht mit denen, die nicht wissen, wie man ein Kompliment oder ein Wort der Ermutigung spricht.
    Übertreibungen langweilen mich und ich habe Schwierigkeiten mit der Annahme derjenigen, die Tiere nicht mögen.
    Und ich habe keine Geduld für alle, die meine Geduld nicht verdient haben."

    Allen ein gutes neues Jahr,
    Eure Lisa

  • ALLEN MEINEN BLOGFREUNDEN

    .....ein frohes Weihnachtsfest mit vielen glücklichen Momenten.
    Kommt gut ins neue Jahr.....

    bis dahin
    Eure Lisa

    PS: und trotz der ganzen Besinnlichkeit das Lachen bitte nicht vergessen! ;)

  • DIE KUNST, ANDERS ZU SEIN

    Nachfolgende Kunstwerke haben mir heute eine erfreuliche und anregende Stunde beschert.
    Da ich weiss, dass einige von Euch gerade krank sind oder "in einem Loch sitzen", habe ich sie für Euch hier fest gehalten.
    Wetten, Euch gehts nach dem Betrachten besser? ;)
    Das würde ich mir wünschen.

    Wir sollten lernen, im Alltäglichen das Besondere zu sehen, im Selbstverständlichen das Wunderbare, im Verachteten das Schöne.
    Juan Prats, Mirós Freund, sagte einmal bewundernd: 'Wenn ich einen Stein aufhebe, ist es ein Stein. Wenn Miró einen Stein aufhebt, ist es ein Miró.'
    So viel im Leben ist des Aufhebens wert. Die Kunst lehrt uns, nicht wie Blinde durch die Welt zu stolpern, sondern zu sehen."
    unbekannt


    J.Willhem


    Sarah Haley Stewart


    Steve De La Mare


    Steven Wiltshire


    Tsang Cheung Shing


    Zadok Ben David


    Alex Alemany


    Boyun Yoon


    Kamalky Laureano


    Kevin Grossman


    Nuxuno Xän


    Peter Fecteau

    Liebgruß und einen schönen Restsonntag,
    Eure Lisa

    PS: Danke Uschi, für Deinen Hinweis, so bin ich auf die anderen gestoßen.

    PPS: "Jeder sieht die Dinge auf seine Weise" fand ich am witzigsten.

    PPPS: und ich räume jetzt weiter meine Sommersachen um. ;)

    Pistoletto Venus von den Lumpen

  • HEUTE


    Rügener Zauberwald
    Aquarell 60x40

    Seit Wochen freue ich mich auf meinen letzten Arbeitstag heute, sollte er doch der letzte in dieser Saison sein.
    Nun mache ichs mal kurz:
    Als ich heute pünktlich in die Malstube kam, war das Gelände still, leer, alles abgeschlossen.
    Ich habe den Feiertag vergessen!
    ..... und doch glatt meinen letzten Arbeitstag vertrödelt!
    Der war gestern!

    Aber gut, da hatte ich Ruhe, alles ab zu dekorieren und Päckchen und Pakete zum Bilderrücktransport fertig zu machen. Nun freu ich mich auf Montag, denn da hab ich nun frei, weil ich die Arbeiten heute erledigt habe. :)
    Es wird Zeit, dass ich Urlaub habe und mal von der Insel runter komme.
    Allen einen schönen Abend.

    Eure Lisa

  • NUN WIRD ES ERNST

    ....und sie sind wirklich bald alle im Süden.

    Ein paar konnte ich noch erwischen, und mit den letzten Sonnenstrahlen verschwinden auch die Vögel.

    (Foto von 2008)

    Diese habe ich gestern vom Auto aus am Start gesehen.

    Und diese bleiben uns ja noch ;) :

    Allen eine gute Nacht und ein schönes Wochenende,

    Eure Lisa

  • FREU_N_DE

    Es ist für mich immer wunderbar, dass es bei Freunden nicht wichtig ist, wie lange man sich nicht gehört oder gesehen hat.
    Wenn man sich trifft, ist es, als wäre es gestern erst gewesen, dass man sich das letzte Mal gesehen hat.
    Nur Freude pur, schwatzen, lachen.
    Da gibts kein Blog.de oder Facebook, da gibts nur einen ordentlichen Wein und Gespräche bis in den Morgen.

    Meine Schulfreundin, die ich seit meinem 16. Lebensjahr kenne, war am Wochenende da. Sie war "dran". :)
    Es waren so schöne Stunden, und ich hänge einfach mal unkommentiert einige Bilder dran, damit Ihr Euch vielleicht ein bisschen mitfreuen könnt....das Wetter hat mit gespielt, und jetzt muss ich Schlaf nachholen, damit ich morgen fit bin. ;)

    Allen einen schönen Sonntag,
    Eure Lisa

  • SAISONENDE

    Wenn ich einen Eierbecher aus dem Schrank hole und mich dann am Frühstückstisch wundere, dass ich mit 2 Brettchen da sitze;
    wenn ich das kochende Teewasser langsam in den Ausguss laufen lasse, die Teetasse leer in der linken Hand;
    wenn ich morgens im Auto beim Blick in den Rückspiegel Schnappatmung bekomme, da ich vergessen habe, mich zu schminken, obwohl ich alle anderen Dinge des Morgens wie immer erledigt hatte (Kaffee trinken beim Anmalen, blog und Facebook nachsehen beim Anmalen, Scrabble abarbeiten beim Anmalen, Mails beantworten beim Anmalen);
    wenn ich in der Malstube bei Besuch nicht aufstehen kann, da ich mit Schrecken feststellen muss, dass ich meine Hausschuhe noch anhabe;
    wenn ich 50 km fahre, um meinen „Dia-Vortrag“ zu halten, mich ärgere, dass die Stühle und die Leinwand nicht aufgebaut sind, blitzesschnell im Schweiße meines Angesichts den Raum herrichte, um dann zu merken, dass ich erst am nächsten Montag dort sein muss.....

    DAS ALLES IST NORMAL!

    Das hat sich im Laufe der Zeit heraus gestellt, und damit kann ich leben bei Saisonende.

    Womit ich nicht leben kann ist folgendes:

    Vor einigen Tagen waren wir am Strand und wollten nachhause zurück. Annette löste den Parkschein.
    Ich will in mein Auto einsteigen und bin restlos entsetzt, dass das Lenkrad nicht da war. Sekundenlang stand ich da. Geschockt. Mein Hirn mühte sich vergebens, das zu verarbeiten, was die Augen sahen.
    Aus dieser Starre löste mich eine laut lachende, wild gestikulierende Annette.....und völlig entsetzt begab ich mich zur anderen Seite meines Autos, wo ich dann auch das Lenkrad fand.

    Ich arbeite an mir am

    SAISON-

    ENDE!

  • HEUTE QUÄLTE MICH DEN GANZEN TAG NUR DIE FRAGE:

    WELCHE FLÜGELHALTUNG HABEN ENGEL NACH DEM SEX?

    Allen eine gute Nacht,

    Eure Lisa

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