szmmctag

  • LÜNEBURG; ROTE ROSEN UND ICH

    Auf den Spuren der „Roten Rosen“

    Mein Lüneburgtrip „Auf den Spuren der roten Rosen“ war wunderschön.
    Das lag daran, dass diesmal NICHTS schief gelaufen ist, es ist nur Schönes geschehen, alles hat geklappt, und ich bin fröhlich, dass ich mir das gegönnt habe.
    Gleich am Bahnhof schwatzte ich mit einem Taxifahrer, der mich zum Hotel bringen sollte. Eine junge Frau mit geschmacksferner Kleidung warf sich auf den Rücksitz und wollte SOFORT und AUF DER STELLE zur Klinik. Sie hätte es sehr eilig, und überhaupt, sie hätte ein Vorstellungsgespräch, und ob er nicht endlich.....
    Amüsiert klärte er sie auf, dass er schon einen Fahrgast habe. Aber ich hatte ja Zeit und war nicht gewillt, mir meine supergute Laune durch Unhöflichkeit zerstören zu lassen. Also bot ich an, er könne sie fahren, ich hab Zeit und kann warten.
    „Nix da“, meinte er, „sie kommen mit, und ich zeige ihnen, dass die Lüneburger freundliche Menschen sind!“. Etwas pikiert sank die junge Frau auf ihrem Rücksitz ins Polster, und mir wurde die Stadt erklärt: dass Lüneburg 74000 Einwohner hat,....dass es seinen Hansestatus seit 2007 wieder zurück hat,...weshalb manche Häuser so “schwanger“ aussehen,....dass er viele Schauspieler gefahren hat,....dass diese Brücke da die vom Vorspann „Rote Rosen“ ist....usw. usf.
    Als wir dann am Klinikum ankamen, zeigte sich, dass die junge Frau in die Psychatrie wollte. Höflich, wie wir beide waren, sahen wir uns nur an aber sagten keinen Piepeton. Als sie das Auto verlassen hatte meinte er nur mit einem Schmunzeln: „Sah sie für sie wie eine Ärztin aus?“ „Naja, ein Vorstellungsgespräch muss ja nicht immer mit Arbeit zusammen hängen.“ Wir verstanden uns prima, und ich bekam eine Stadtrundfahrt erster Klasse zum Preis einer einfachen Fahrt zum Hotel.
    Dieses ***war ein sehr nettes, kleines am Rande des Zentrums, mit kleinen Zimmerchen, niedrigen Decken....





    und das Essen war suuuperlecker: mit ausgewählten Bioprodukten der Region, samts Herkunftsnachweisen.

    Unser 3-Gang- Abendmenü hatte ich mir schwer verdient. Nach einem 3 - Stunden- Stadtrundgang mit meiner Freundin war ich völlig überwältigt von der Schönheit der Stadt, und völlig fertig war ich auch. ;)


    Wenn man durch die Altstadt schlendert, hat man den Eindruck, dass jeder dieser Einwohner sein eigenes Häuschen hat. Jede Gasse birgt einen anderen Blickwinkel auf eine neue Häuserflucht. Die Häuser stehen schief und krumm, und an jeder Ecke findet man ein Café oder ein Kneipchen.




    Idylle pur! Wir haben es genossen.


    Abends dann Ferienlageratmosphäre - an schlafen war nicht zu denken – wir hatten schließlich die Ereignisse von Februar bis April auszutauschen.
    Am nächsten Tag besuchten wir nach einem ausgiebigen Sektfrühstück die Drehorte zur „Rote-Rosen“- Serie.
    Uuuund, wir waren da bei Weitem nicht die Einzigen. :)) Massen von Menschen wanderten auf den Spuren von Gunter Flickenschild, Johanna Jansen und Ben Berger.



    Alle mit einem verschämten Lächeln im Gesicht, aber voller Fröhlichkeit.
    An diesem Tag war noch Markt, sodass der Rathausplatz, ähnlich dem Domplatz von Erfurt voller Menschen, Wagen und Leckereien war. Unterwegs machten wir Halt an den wichtigsten Stellen.















    Und meine Freundin tat sich dann noch einen Stadtrundgang an, während ich mir einen roten und stilgerecht einen passenden Krimi in der Sonne gönnte.


    Was für ein schönes Wochenende! Und wir sind uns sicher, dass wir dort nicht das letzte Mal waren, denn unser Hotel bietet noch eine „Lüneburger Kneipentur“ an. Und DAS klingt doch auch recht interessant. ;)

    Allen eine gute Nacht
    Eure Lisa

  • DER COUNTDOWN LÄUFT

    Der Countdown läuft:
    Morgen gehts "auf den Spuren der roten Rosen" nach Lüneburg.
    Jaha, ich oute mich hier, und erwarte im Rahmen der sonstigen Toleranzen diese auch hier.
    ;)
    Meine Uraltfreundin hat mich lieb überrascht.
    Sie weiß, dass ich bekennender "Rote Rosen" Gucker bin, und ich hab sie da wohl angesteckt.
    ;)

    Da hat sie sich gedacht, dass sie einfach ein Hotel bucht und wir zu den Originalschauplätzen und Drehorten fahren.

    Nun gehts morgen in der Früh los, und ich bin gespannt, wie es wird....und ich freu mich wie wild.
    Rechnet nicht mit meiner baldigen Rückkehr, wenn ich Ben Berger oder Gunter Flickenschild begegne!

    Liebgruß
    Eure Lisa

  • FRÜHJAHRSPUTZ

    frühjahrsputz

    das ICH klein und unauffindbar,
    die seele verräumt unter pflichten,
    und traurigkeit deckt alles zu.

    radikal wird aufgeräumt,
    die fenster zur seele geputzt
    und die decken ausgeschüttelt

    und das gefundenen kleine ICH
    ins sonnenlicht gestellt.

    frühling!

    C.S. 2009

  • FROHE OSTERN....

    ...all meinen Blogfreunden hier im Blogländle.

    Ich verabschiede mich dann mal in die Osterferien. Drückt die Daumen, dass es nicht schneit; meine Schönheit hat schon die Sommerreifen drauf, und heute morgen hatten wir eine geschlossene Schneedecke hier.
    ICH! WILL! FRÜHLING!!!!!
    Deshalb setze ich den jetzt hier ein:

    Liebgruß und gute Nacht,
    Eure Lisa

  • DER TAG, DER WURM UND ICH

    heute war wieder einmal so ein Tag, den ich mir von der Seele schreiben muss, damit ich schlafen kann.
    Er fing an mit dem ersten Blick in den Spiegel heute früh. Voller Schrecken bemerkte ich, dass ich meinem Hexenfaschingsfoto mit dem schwarz gefärbten Zahn ähnlicher sah, als mir lieb war. Ein Stück meines Schneidezahnes war verschwunden, obwohl meine Nacht ruhiger als gewünscht verlief.
    Mein Körper bedankte sich sofort mit ein paar Herzschlägen außer der Reihe.
    Heute Abend hatte ich eine Lesung und konnte SO nicht vor die Tür, geschweige denn vor Menschen.
    Ich lache nicht gern hinter vorgehaltener Hand.
    Mutig putzte ich Zähne, verabschiedete mich vom Rest meiner Plombe, machte mich auch ansonsten fertig und begab mich zum Zahnarzt meines Vertrauens. Ja, ich schenke es ihm immer noch. Er kann nichts dafür, wenn ich wild träume.
    Klugerweise nahm ich meinen neuen Krimi mit: eine Geschichte, in der ein Mann eine Frau liebt, bis er tot ist. Ich liebe schwarze Sätze!
    Fast hätte ich ihn ganz geschafft, denn zum Mittag kam ich dann dran.
    Als er mit mir fertig war, sagte er freundlich: „ Dann bis morgen, Frau Schween!“ Ja, ich mag ihn immer noch.
    Nun war meine Tagesplanung völlig durcheinander. Zuhause angekommen, unter die Dusche, Haare waschen....es klingelt.
    Raus aus der Dusche, Bademantel gesucht, laut gerufen: “Komme gleich!“, hektisch die Tür 2 cm geöffnet....
    Müllabfuhr und Post merken sich, welches Auto wem gehört und bei wem sie klingeln können.
    Wieder rein in die Dusche, Haare gespült. Das folgende Klingeln brachte mich an den Randbereich meines Charakters.
    Ich blieb bockig unter der Dusche stehen. Als ich fertig war, klopfte es hinten vehement an der Terrassentür.
    Also wieder rein in den Bademantel und den Klopfer durch die Scheibe betrachtet. Es war der Mann einer Freundin, der mir ausgebuddelten, geklauten Bärlauch brachte.
    Gestern waren wir alle zusammen zum Brunch auf der Seebrücke, und ich habe nur angedeutet!, dass ich Bärlauch sehr mag.
    Wie lieb war das denn! Mit Bademantel, Handtuchturban und Röschenfrottéschuhen betrat ich meine Terrasse, grüßte freundlich meinen Nachbarn (mit Turban hatte das so eine besondere, hoheitliche Eleganz), der sicherheitshalber auf den Klopfer aufgepasst hatte und gab Regieanweisungen, wo der Bärlauch eingebuddelt werden könnte.
    Nun hatte ich Zeit, mich endlich tagfein zu machen und endlich auch meinen Kaffee zu trinken.
    Ich registrierte für mich, dass mich unabgesprochene Handlungen nicht immer glücklich machen und schob den Gedanken in Verbindung mit dem Alter auf Wiedervorlage.

    Nun verlief der Tag ansich recht ruhig....ich schaute „Rote Rosen“ (Ja, ich gucke das und stehe auch dazu! Und im Verhältnis zu Kopftuch- und Griechenlanddebatten erwarte ich von allen die entsprechene Toleranz.) ;)
    Dann fuhr ich die 50 km zu meiner heutigen Lesung.
    Ich kam auf die vorletzte Minute, der Raum war schon voll, und auf meinem Platz saß ein älterer Herr.
    Freundlich begrüßte ich meine Zuhörer und bat den Herrn, sich doch einen anderen Platz zu suchen, da ich die Lampe brauche.
    Er sah mich an wie eine fremde Lebensform.
    Kichern in den ersten Reihen.
    Ich: „Ich darf heute hier lesen.“
    Er: „Ich auch!“
    Publikum: „Na, dann lesen sie doch beide!“
    Ich: „Das kläre ich jetzt an der Rezeption, ich bin nicht böse, wenn ich an diesem Tag nichts mehr machen muss.“
    Mit einem freundlichen Lächeln und dem Scham im Genick verabschiedete ich mich, um an der Rezeption zu erfahren, dass da wohl ein Fehler unterlaufen sei.
    2 Verträge, 2 Künstler - 5 Sterne das Hotel.

    Nun wurde ich fröhlich. Habe ich doch 1 Stunde meines Lebens gespart, bekomme dafür noch Geld und konnte frohen Herzens nach Hause düsen.
    Ja, und irgendwie hat der Wurm des Tages mich dann doch wieder eingeholt:
    Kurz vor Bergen wurde ich geblitzt. Ich bin sicher, es wird ein schönes Foto....ich hab die Haare schön! ;)

    Allen eine gute Nacht;
    Euer Lischen.

  • UNBEDINGT ANSEHEN!

    Hallo Ihr Lieben,

    seit mich meine Tochter zu Facebook gelockt hat, gehe ich ab und zu fremd. ;D
    Aber gestern habe ich wieder etwas gefunden, das mich noch heute schmunzeln lässt,
    und ich möchte es mit Euch teilen.
    Leider bekomme ich mit meinem Wahnsinnstechnikverständnis dieses Video hier nicht rein, sondern nur den Link.
    Ich hoffe, dass wenigstens dieser funzt.
    Lasst Euch überraschen!

    http://youtu.be/oY3noSH8OAo

    Brave Sonntagsgrüße
    Eure Lisa

  • IMMER WIEDER AKTUELL

    Mutter Theresas "Trotzdem":

    Die Leute sind unvernünftig, unlogisch und selbstbezogen,
    liebe sie trotzdem.

    Wenn du Gutes tust, werden sie dir egoistische Motive und Hintergedanken vorwerden,
    tue trotzdem Gutes.

    Wenn du erfolgreich bist, gewinnst du falsche Freunde und echte Feinde,
    sei trotzdem erfolgreich.

    Das Gute, das du tust, wird morgen vergessen sein,
    tue trotzdem Gutes.

    Ehrlichkeit und Offenheit machen dich verwundbar,
    sei trotzdem ehrlich und offen.

    Was du in jahrelanger Arbeit aufgebaut hast, kann über Nacht zerstört werden,
    baue trotzdem.

    Deine Hilfe wird wirklich gebraucht, aber die Leute greifen dich vielleicht an, wenn du ihnen hilfst,
    hilf ihnen trotzdem.

    Gib der Welt dein Bestes, und sie schlagen dir die Zähne aus,
    gib der Welt trotzdem dein Bestes.

  • NUR KURZ - KRYPTISCH ;-)

    DANKE an eine Blogfreundin,
    diejenige weiß schon, weshalb.
    Ich habe mich doll gefreut und gehe heute fröhlich in den tag.

    Liebgruß mit Drücker
    Lisa

  • EIN STERNCHENSONNTAGVORMITTAG.....

    .....war der letzte....

    Durch eine liebe Bekannte bekam ich den Tipp, das Brunchsonntagskonzert mit Gotte Gottschalk auf der Seebrücke anzuhören und gleichzeitig zu schlemmern.

    Also, meine 3 Inselfreundinnen aktiviert und auf nach Sellin.
    Das Wetter war anfangs zwar nicht so herrlich, aber dafür war die Stimmung dort einzigartig.

    Wir wurden mit einem Sekt begrüßt und konnten vom Lachs bis zu selbst zubereiteten Küchlein schlemmen, was das Herz begehrte.

    ....und dazu Oldies von einem brillanten Musiker.

    Gott(e) sei Dank! Es war einfach nur so richtig gut!

    Die 4 Stunden vergingen wie im Fluge; dem Frühstück wurden Massen von Mittagessen nach gelegt. Dazu waren wir dann nicht mehr in der Lage.

    Alles in allem eine empfehlenswerten Sache und ein Tipp für Inselbesucher.
    Das alles zu einem Preis von 18 Eu (Getränke ebenso frei)....

    und wir waren uns einig, dass dieser Besuch nicht der letzte war.

    Allen eine schöne Woche
    Eure Lisa

  • WAS FÜR EIN TAG!

    Heute war ein besonderer Tag mit besonderen Menschen.
    Eine Malschülerin von mir hatte ihren Vierzigsten, und ich fühlte mich sehr geehrt, dass sie mich eingeladen hat.
    Sie hat es sehr schwer in ihrem Leben, aber ich habe sie noch nie jammern oder klagen hören. Sie ist ein so fröhliches und schönes Menschenkind, deshalb sollte das Geschenk sollte etwas besonderes sein.
    Sie schwärmt für Gotte Gottschalk, lässt sich zu (fast) jedem Konzert fahren, wenn es ihr Gesundheitszustand erlaubt....und da hatte ich einen Plan.
    Ihr Star sollte nur für sie singen.
    Heimlich nahm ich über FB Kontakt zu ihm auf. Glücklicherweise kommt er auch aus Erfurt...und die "alten Zeiten" verbinden.
    UND ES HAT GEKLAPPT. ER KAM!

    Keiner wusste etwas davon. Nach dem Nachtisch musste sie ihre Augen schließen, Gotte kam still und leise dazu und fing an zu spielen.
    Sie hat geweint, sich unendlich gefreut und ihn (wie immer) angestrahlt.
    DAS WAR DER PLAN, und ich freue mich unendlich, dass dieser aufgegangen ist.

    Allen eine gute Nacht,
    Eure Lisa

    PS: Nachdem meine Tochter das gelesen hat, ließ sie anklingen, dass Melissa Etheridge ihr Wunsch zum runden Geburtstag wäre. Weiß jemand, wie man das mit dem "Crowdfunding" macht? ;)

  • RÜGEN - EIN WINTERMÄRCHEN

    Hallo Ihr Lieben,

    nun ist eine schöne Woche zuende gegangen, und ich möchte Euch ein paar Bilder von unserer wunderschönen Insel zeigen.
    Eine meiner Uraltfreundinnen war da, und wir haben es uns einfach schön gemacht.
    Das Wetter hat mit gespielt, und wir haben die Insel an den Stellen erkundet, die ich schon immer einmal im Winter ansehen wollte.
    Angefangen bei meiner "Arbeitsstelle",

    dann Ummanz, mit dem Bauernhof Kliewe.

    Dort war es spannend und landschaftlich einmalig idyllisch. Ein riesiger Komplex mit einer tollen Gastronomie, Streichelzoo, Cartbahn für die Kids und einem tollen Hund. ;)

    Dann ging es weiter über die ganze Insel Ummanz....Stille, Sonne und Frieden...was will man mehr!

    Sogar die Rindviehcher waren still.

    Am nächsten Tag waren wir dann auf der anderen Seite der Insel...
    mit der Fähre nach Wittow und weiter nach Glowe.

    Leider hatte unser (aller) Eisdiele geschlossen, aber das blaue Meer hat uns für alles entschädigt.

    Die Sonne ließ uns auch am nächsten Tag nicht im Stich, und auf gings nach Saßnitz, in den Hafen.

    Es ist immer wieder ein Erlebnis, den Hafen anzusehen und naja, ich gebe es zu, das "Gastmahl des Meeres" war unser "Endziel". :))

    Nun habe ich genug Kraft getankt, und die nächste Woche kann beginnen. :)

    Allen eine gute Nacht und eine schöne neue Woche,
    Eure Lisa

  • BILDERBLÖGCHEN FÜR JACKY

    Liebe Jacky,

    wie versprochen zum Gucken die Winterbilder. :)
    Alles andere per PN.

    Liebgruß
    Lisa

    35x25cm (mit Rahmen)
    Aquarell

    24x33cm (ohne Rahmen)
    Aquarell

    35x25cm (mit Rahmen)
    Aquarell

  • IN GEDENKEN AN.....

    Foto Thomas Ritter

    "Rosen-Rosi bot Gästen in Erfurter Gaststätten regelmäßig Blumen an. Nun ist sie verstorben.
    Anwohner berichten, der Briefkasten sei seit Tagen bereits nicht geleert worden. Im Haus befürchtete man schon das Schlimmste. Der Verdacht hat sich nun bestätigt.

    Allabendlich war sie mit ihrem Fahrrad unterwegs in den Erfurter Gaststätten, bot Veilchen und Rosen an. Wer etwas kaufte, bekam gleich noch eines ihrer selbst gedichteten Lieder über Erfurt vorgetragen."

    Thüringer Allgemeine vom 27.01.15

    Nun ist ein Erfurter Original verstorben.
    Fast täglich war sie in meinem Café oder in der "Frommen Helene" und bot ihre Rosen oder ein Liedchen an.
    Etwas schrullig kam sie rüber und wurde wohl manches Mal belächelt.
    Meine Große kaufte ihr immer eine Blume ab. Rosi streichelte dann ihr Gesicht.... "Du bist ein gutes Mädchen!", höre ich sie noch.
    Und doch brachte sie eine Stimmung mit, die nun sicher vermisst werden wird....etwas alter Charme und die Erinnerung daran, dass Männer Frauen auch manches Mal eine Rose schenken sollten.

  • GRÜBELBLÖGCHEN

    Ich denke nach und rechne ein wenig:

    - wie reich wir doch sind!
    - und wie traurig es doch ist, dass viele (besonders alte) Menschen am Existenzminimum leben müssen!
    - wie schade ist es, dass immer wieder an Kultur- und Kunstförderung gespart wird......
    - ...
    - ...

    " 1000 Personen in Deutschland gehören nach Angaben von BKA-Chef Ziercke zur islamistischen Terrorszene. 230 von ihnen könnten "Straftaten von erheblichem Ausmaß begehen" - doppelt so viele wie 2010. Anschlagsversuche seien naheliegend, Panik aber unangebracht.“
    Artikel auf tagesschau.de"

    Alle sollten rund um die Uhr überwacht werden.
    Dazu sind pro Person 32 Polizisten nötig.
    Das bedeutet, dass pro Monat 7360 Polizisten im Einsatz wären.
    Ein Polizist verdient im Monat ca. 1932 € (niedrigste Besoldungsgruppe).
    Das bedeutet, dass 14.219.520 € im Monat von Steuergeldern gebraucht werden.
    Im Jahr beliefe sich die Summe zur Überwachung der als „gefährlich“ einzustufenden Terroristen auf 170.634.240 €.

    Dabei sind die Bezüge, die diese Personen in unserem Land beziehen nicht berücksichtigt.

    Ich denke immer noch darauf herum, behalte aber meine Gedanken für mich.

    Allen einen schönen Abend,
    Euer Lischen

  • ZUM 125. GEBURTSTAG TUCHOLSKYS

    Wenn aber Christus, der gesagt hat: "Du sollst nicht töten!"
    an seinem Kreuz sehen muß, wie sich die Felder blutig röten;
    wenn die Pfaffen Kanonen und Flugzeuge segnen
    und in den Feldgottesdiensten beten, daß es Blut möge regnen;
    und wenn die Vertreter Gottes auf Erden
    Soldaten-Hämmel treiben, auf daß sie geschlachtet werden;
    Und wenn die Glocken läuten: "Mord!" und die Choräle hallen:
    "Mord! Ihr sollt eure Feinde niederknallen!"
    Und wenn jemand so verrät den Gottessohn –
    Das ist keine Schande.
    Das ist Religion.
    Kurt Tucholsky (1890 - 1935 (Freitod)),

  • NUN ABER...

    ehe das neue Jahr nicht mehr neu ist, möchte ich all meinen Freunden ein gutes neues Jahr wünschen.

    Ich hoffe, Ihr seid alle gut rein gekommen und habt genauso viele tolle Pläne fürs neue Jahr wie ich. :)
    Die Insel hat mich nach meiner "Weltreise" wieder.

    Und so führte mich mein Weg über Halle, Erfurt, Frienstedt, Gotha, Weimar, Halle wieder auf die Insel zurück.
    In Erfurt musste wieder sehr viel gegessen werden.....mehrmals.

    Blei wurde gegossen....nein, ich sage nicht, wie mein gegossenes Stück aussah; es wäre unanständig. ;D

    Die Tischdeko (Pfeffer/ Salz) hätte ich am liebsten mit genommen. Die beiden knutschten so schön (Dank der Magnete). :))

    Vom Weihnachtsmarkt habe ich in diesem Jahr leider nur noch die "Reste" gesehen, dafür hatten aber alle Schuhläden geöffnet. ;)


    Der Inselsberg lag leider nicht im Schnee; dafür war das Kaffeetrinken in der Nähe genial.

    Und bei diesem Bild könnt Ihr mal raten, in welcher Location sie statt fand. ;)

    Es war einfach toll, alle Uraltfreunde und Sturm- und Drang-Plätze wieder zu sehen. ;) Da haben sich die vielen Kilometer gelohnt, und ich konnte viel Freude und Liebe tanken.
    Meine "Schönheit" hat das Ganze etwas mit genommen, sodass sie morgen in der Werkstatt ölmäßig wieder flott gemacht werden muss.
    Und in Erfurt habe ich dieses leckere Schnäpschen für meinen Werkstattmenschen gefunden, der immer und sofort für mich da ist.
    KOPFGETRIEBEÖL 10T30. :))

    So, Ihr Lieben, ich bin wieder da, muss mich aber erst mal erholen. ;)

    Liebgruß
    Eure Lisa

  • BEVOR ICH

    ....wieder meine "Weltreise" zu meinen Uraltfreunden beginne, möchte ich all meinen Blogfreunden noch einen guten Start ins neue Jahr wünschen.
    Ich danke Euch für Eure Freundschaft und Eure Anteilnahme,
    für die Telefonate, wenn ich mal lange nicht on war und für Euer Mitgefühl, bestimmte private Dinge betreffend.
    Danke auch für die Karten, Mails und Päckchen. Ich hab mich doll gefreut und tue es noch.
    Ansonsten habe ich mir eine Menge fürs neue Jahr vorgenommen. Einen Teil davon findet Ihr im nachfolgenden, spannenden Text von Meryl Streep.
    Mein Lächeln, Eure Freundschaft und meine Fröhlichkeit hoffe ich mir zu bewahren. ;)

    "Ich habe die Geduld für bestimmte Dinge nicht mehr,
    nicht weil ich arrogant geworden bin, sondern einfach,
    weil ich einen Punkt in meinem Leben erreicht habe, wo ich meine Zeit nicht mehr mit Dingen verschwenden will, die mir missfallen oder weh tun.
    Ich habe keine Geduld für Zynismus, übertriebene Kritik und Forderungen jeder Art.
    Ich verlor den Willen, die zu mögen, die mich nicht mögen,
    die zu lieben, die mich nicht lieben, und die anzulächeln, die mich nicht anlächeln möchten.
    Ich verbringe keine einzige Minute mit denjenigen, die lügen oder manipulieren.
    Ich beschloss, nicht mehr mit Verstellung, Heuchelei, Unehrlichkeit und billig Lob zu koexistieren. Ich bin nicht fähig selektive Gelehrsamkeit und akademische Arroganz zu akzeptieren.
    Ich hasse Konflikte und Vergleiche.
    Ich glaube an eine Welt der Gegensätze, und das ist der Grund, warum ich Menschen mit starr und unflexiblen Persönlichkeiten vermeide.
    In der Freundschaft mag ich den Mangel an Loyalität und Verrat nicht.
    Ich verstehe mich nicht mit denen, die nicht wissen, wie man ein Kompliment oder ein Wort der Ermutigung spricht.
    Übertreibungen langweilen mich und ich habe Schwierigkeiten mit der Annahme derjenigen, die Tiere nicht mögen.
    Und ich habe keine Geduld für alle, die meine Geduld nicht verdient haben."

    Allen ein gutes neues Jahr,
    Eure Lisa

  • ALLEN MEINEN BLOGFREUNDEN

    .....ein frohes Weihnachtsfest mit vielen glücklichen Momenten.
    Kommt gut ins neue Jahr.....

    bis dahin
    Eure Lisa

    PS: und trotz der ganzen Besinnlichkeit das Lachen bitte nicht vergessen! ;)

  • DIE KUNST, ANDERS ZU SEIN

    Nachfolgende Kunstwerke haben mir heute eine erfreuliche und anregende Stunde beschert.
    Da ich weiss, dass einige von Euch gerade krank sind oder "in einem Loch sitzen", habe ich sie für Euch hier fest gehalten.
    Wetten, Euch gehts nach dem Betrachten besser? ;)
    Das würde ich mir wünschen.

    Wir sollten lernen, im Alltäglichen das Besondere zu sehen, im Selbstverständlichen das Wunderbare, im Verachteten das Schöne.
    Juan Prats, Mirós Freund, sagte einmal bewundernd: 'Wenn ich einen Stein aufhebe, ist es ein Stein. Wenn Miró einen Stein aufhebt, ist es ein Miró.'
    So viel im Leben ist des Aufhebens wert. Die Kunst lehrt uns, nicht wie Blinde durch die Welt zu stolpern, sondern zu sehen."
    unbekannt


    J.Willhem


    Sarah Haley Stewart


    Steve De La Mare


    Steven Wiltshire


    Tsang Cheung Shing


    Zadok Ben David


    Alex Alemany


    Boyun Yoon


    Kamalky Laureano


    Kevin Grossman


    Nuxuno Xän


    Peter Fecteau

    Liebgruß und einen schönen Restsonntag,
    Eure Lisa

    PS: Danke Uschi, für Deinen Hinweis, so bin ich auf die anderen gestoßen.

    PPS: "Jeder sieht die Dinge auf seine Weise" fand ich am witzigsten.

    PPPS: und ich räume jetzt weiter meine Sommersachen um. ;)

    Pistoletto Venus von den Lumpen

  • HEUTE


    Rügener Zauberwald
    Aquarell 60x40

    Seit Wochen freue ich mich auf meinen letzten Arbeitstag heute, sollte er doch der letzte in dieser Saison sein.
    Nun mache ichs mal kurz:
    Als ich heute pünktlich in die Malstube kam, war das Gelände still, leer, alles abgeschlossen.
    Ich habe den Feiertag vergessen!
    ..... und doch glatt meinen letzten Arbeitstag vertrödelt!
    Der war gestern!

    Aber gut, da hatte ich Ruhe, alles ab zu dekorieren und Päckchen und Pakete zum Bilderrücktransport fertig zu machen. Nun freu ich mich auf Montag, denn da hab ich nun frei, weil ich die Arbeiten heute erledigt habe. :)
    Es wird Zeit, dass ich Urlaub habe und mal von der Insel runter komme.
    Allen einen schönen Abend.

    Eure Lisa

  • NUN WIRD ES ERNST

    ....und sie sind wirklich bald alle im Süden.

    Ein paar konnte ich noch erwischen, und mit den letzten Sonnenstrahlen verschwinden auch die Vögel.

    (Foto von 2008)

    Diese habe ich gestern vom Auto aus am Start gesehen.

    Und diese bleiben uns ja noch ;) :

    Allen eine gute Nacht und ein schönes Wochenende,

    Eure Lisa

  • FREU_N_DE

    Es ist für mich immer wunderbar, dass es bei Freunden nicht wichtig ist, wie lange man sich nicht gehört oder gesehen hat.
    Wenn man sich trifft, ist es, als wäre es gestern erst gewesen, dass man sich das letzte Mal gesehen hat.
    Nur Freude pur, schwatzen, lachen.
    Da gibts kein Blog.de oder Facebook, da gibts nur einen ordentlichen Wein und Gespräche bis in den Morgen.

    Meine Schulfreundin, die ich seit meinem 16. Lebensjahr kenne, war am Wochenende da. Sie war "dran". :)
    Es waren so schöne Stunden, und ich hänge einfach mal unkommentiert einige Bilder dran, damit Ihr Euch vielleicht ein bisschen mitfreuen könnt....das Wetter hat mit gespielt, und jetzt muss ich Schlaf nachholen, damit ich morgen fit bin. ;)

    Allen einen schönen Sonntag,
    Eure Lisa

  • SAISONENDE

    Wenn ich einen Eierbecher aus dem Schrank hole und mich dann am Frühstückstisch wundere, dass ich mit 2 Brettchen da sitze;
    wenn ich das kochende Teewasser langsam in den Ausguss laufen lasse, die Teetasse leer in der linken Hand;
    wenn ich morgens im Auto beim Blick in den Rückspiegel Schnappatmung bekomme, da ich vergessen habe, mich zu schminken, obwohl ich alle anderen Dinge des Morgens wie immer erledigt hatte (Kaffee trinken beim Anmalen, blog und Facebook nachsehen beim Anmalen, Scrabble abarbeiten beim Anmalen, Mails beantworten beim Anmalen);
    wenn ich in der Malstube bei Besuch nicht aufstehen kann, da ich mit Schrecken feststellen muss, dass ich meine Hausschuhe noch anhabe;
    wenn ich 50 km fahre, um meinen „Dia-Vortrag“ zu halten, mich ärgere, dass die Stühle und die Leinwand nicht aufgebaut sind, blitzesschnell im Schweiße meines Angesichts den Raum herrichte, um dann zu merken, dass ich erst am nächsten Montag dort sein muss.....

    DAS ALLES IST NORMAL!

    Das hat sich im Laufe der Zeit heraus gestellt, und damit kann ich leben bei Saisonende.

    Womit ich nicht leben kann ist folgendes:

    Vor einigen Tagen waren wir am Strand und wollten nachhause zurück. Annette löste den Parkschein.
    Ich will in mein Auto einsteigen und bin restlos entsetzt, dass das Lenkrad nicht da war. Sekundenlang stand ich da. Geschockt. Mein Hirn mühte sich vergebens, das zu verarbeiten, was die Augen sahen.
    Aus dieser Starre löste mich eine laut lachende, wild gestikulierende Annette.....und völlig entsetzt begab ich mich zur anderen Seite meines Autos, wo ich dann auch das Lenkrad fand.

    Ich arbeite an mir am

    SAISON-

    ENDE!

  • HEUTE QUÄLTE MICH DEN GANZEN TAG NUR DIE FRAGE:

    WELCHE FLÜGELHALTUNG HABEN ENGEL NACH DEM SEX?

    Allen eine gute Nacht,

    Eure Lisa

  • HEUTE

    ....war ein Tag, der die Welt wieder etwas ins Lot brachte.

    Zuerst kam eine Familie, die ich noch nie gesehen hatte zu Besuch in die Malstube.
    UND DENKT EUCH, ES WAREN DIE NACHBARN VON ROMAN, meinem Blogfreund!
    Total nette Menschen, um die ich mich leider fast gar nicht kümmern konnte, weil ich gerade einen Kurs hatte.
    Voller Stolz berichteten sie von ihrem Schriftsteller-Nachbarn und wie sie sich an den Gedichten(seinen) und Illustrationen (meinen) erfreuen.
    Dann kam eine Dame aus dem Dorf (!)und kaufte ein Bild. Das will hier etwas heißen, und ich habe mich gleich weiter freuen können.
    Und nach der Arbeit habe ich zusammen mit einer sehr guten Bekannten alle Sorgen ins Meer geworfen.
    Mit der Fähre und oben ohne ;) ging es zum Strand nach Juliusruh.

    Picknick und Gitarre ausgepackt ....


    und lauthals gesungen und die Spaziergänger verunsichert. :))
    Die Möwen warteten wie die Geier, dass wir mit Krümeln schmeißen.

    Sie gingen erst widerwillig etwas beiseite, als kleine Kinder am Strand entlang tobten.

    Ja, es funktioniert immer mit dem Meer, und dafür bin ich dankbar.

    Liebe Gute-Nacht-Grüße
    Eure Lisa

    PS: Meine Freundin hat übrigens gesagt: "Mensch, du musst den Mund aufmachen, wenn es dir mal schlecht geht. Das erwartet doch niemand bei dir, du musst schon was sagen!"
    Ich glaube, sie hat Recht.

  • LANGSAM GEHT ES LOS....

    ....mit dem Herbst.

    Heute war der erste doofe Regentag nach einem Supersommer.
    Die Bäume werden braun und ich traurig.

    Der Herbst liegt auf dem Feld, und bald ist der Winter da.

    Nichtsdestotrotz habe ich mich entschieden, erst mal das Blaugrau loszuwerden und es mir von der Seele zu malen....

    und dann habe ich gebastelt. :)
    Das bekommt mir immer ganz gut, wenn ich zu faul oder zu traurig bin, um etwas Ordentliches zu machen. ;D
    Und wisst Ihr, ich glaube daran, dass man gute Wünsche "vermalen" und weiter geben kann.
    Also malte ich Schutzengel, Goldfische und kleine Bilder auf Hühnergötter....



    Und kaum war ich fertig damit, waren auch schon Urlauber da, die die Sachen mitnehmen wollten. Welch Glück!
    Ein Bekannter kam und brachte mir selbst geerntete Tomaten vorbei.
    Aus dem Café bekam ich ein Stück Mohnkuchen vorbei gebracht, das mir 2 Malkursteilnehmer, die mich nicht erreicht hatten, spendiert haben....
    UND DER TAG WAR SCHÖN!

    Nun wünsche ich allen eine gute Nacht,
    schlaft gut,
    Eure Lisa

    PS: Ich habe noch eine Bitte an Euch. Da ich gern ein paar Freundschaftsanfragen von Mitlesern annehmen möchte, bitte ich darum, die Blogfreunde, die schon seit Monaten nicht mehr hier waren, mich zu informieren, ob sie noch interessiert sind. Ich würde gern meine Liste aktualisieren, möchte aber niemanden verletzen....geht auch per PN. Vielen Dank.

  • GUTE-NACHT-OUTING

    am telefon:

    anne zu mir: "mann, bist du ein fleißschnecki, malst engel ohne ende!"
    ich zu anne:" du weißt doch, wie das ist, wenn etwas in einem drin ist, was raus muss!"
    anne zu mir: "nein, es war schon lange nichts mehr in mir drin!"
    wir lachen immer noch.

  • WAS FÜR EIN TAG!

    Also heute war wieder einmal so ein Tag, an dem ich zur Belustigung mehrerer Menschen beigetragen habe.
    Es fing schon gestern damit an, dass mein Laptop spinnt, und da ich es täglich brauche, halfen mir die netten Jungs aus dem PC-Shop sofort.
    Aus 70 Eu wurden dann im Laufe des Reparaturtages 200, da eine neue Festplatte unabdingbar war.
    Ich bin ja eine doofe Hausfrau, mit mir kann man es ja machen, und nun ist der August geldmäßig schon wieder fast rum.
    Die alte habe ich mir ertrotzt und wieder mitgenommen. DA LASSE ICH N OCHMAL JEMAND ANDEREN DRAUF GUCKEN!
    Beim Verlassen der Werkstatt habe ich noch keck in den Raum gestellt, dass ich im nächsten halben Jahr alle Reparaturen gratis habe....da ja bei einer neuen Festplatte nicht sein kann, was nicht sein darf.
    Als ich ihn zuhause in Betrieb nahm.....alles beim Alten. Dieselben Fehler, dieselben Macken und noch der dezente Hinweis, dass alle Sicherungsprogramme nicht aktiv seien.
    Mit Schnappatmung rief ich dort wieder an und durfte ihn auch gleich wieder hin bringen.
    Heute Abend, kurz vor meinem Vortrag, durfte ich ihn abholen.
    Sicherheitshalber habe ich mir noch einen Stick mitgenommen, dass ich zur Not auch auf dem hauseigenen Beamer der Seebrücke benutzen konnte.
    Aber erst einmal habe ich ALLES vor Ort kontrolliert.
    Ein junger Mann mit einem Lächeln, das Schwalben aus dem Nest holen konnte, sah mir zu und gab mir über die Schulter Anweisungen.
    Mein Satz:“ Wenn ich bei Facebook einen Sticker verschicke, kommt der immer gleich mehrfach an.“ ließ ihn lächeln und mich verwundert anschauen.
    Ich bin mir sehr wohl bewusst, dass ich nicht das typische Face für book bin!
    Er nahm mir die Maus aus der Hand und versuchte sich.
    Ich bat ihn nur schnell, bitte keine küssenden Katzen an männliche Freunde auf meiner Liste zu schicken. Er kam aus dem Grinsen nicht raus.
    Ich dumme Nuss hatte meine Brille im Auto gelassen und war tipptechnisch auf Hilfe angewiesen.
    Annette bekam küssende Katzen am laufenden Band von mir/ihm....und blind konnte ich noch schnell schreiben: „sorry, du bistgerade meine versuchsxaninchen „.
    Sie antwortete auch SOFORT, und ich bat den jungen Mann hinter mir vorzulesen, was er auch tat.
    Danach war es still im Raum, und auch die anderen Kunden lauschten interessiert, wie es weiter geht.
    „ach sooo...hat der Sack sich nochmal gemeldet ? Ich bin immer noch "echauffiert".
    Nun ja. Ich erklärte dann dem PC- Spezialisten die Bedeutung des Wortes „echauffiert“, weil er mich darum bat und kürzte das ganze ab:
    „nein hat er nicht...ist auch wurscht“
    und zwischen mehreren küssenden Katzen beendete ich unseren Schriftverkehr:
    „machs gut e erst mal...melde mcih später“
    (Fehler habe ich wegen der Authentizität stehen lassen).
    Nach einer kurzen Zeit der Stille sagte mir der inzwischen sehr ernste junge Mann, dass es wohl an der Maus liege, dass so viele Katzen kämen.
    Nun konnte ich nicht mehr, und mein hysterisches Lachen wurde von allen Kunden im Geschäft aufgenommen.
    JA, ES WAR DIE MAUS! Mit einer neuen ging es anstandslos! Nur EINE küssende Katze! Endlich!
    Meine spitzen Worte, dass es wohl nur an der Maus gelegen hätte und nicht an der Festplatte, ließen den Chef der Werkstatt freundlich werden. Er wollte mir für nur 27 (!!) Euro die Maus verkaufen, mit der er gerade gearbeitet hatte. Naja, so sehr Hausfrau war ich nun doch nicht und lehnte dankend ab.
    Wenn Ihr nun glaubt, dass dieser Stress nun endlich zu Ende war....weit gefehlt!
    In Sellin angekommen war der Haustechniker da, und ich bat ihn, doch den hauseigenen Beamer anzuschließen, da ich dort gleich den Stick verwenden kann. Ich arbeite nicht gern mit Touchscreen.
    Er tat das auch und bereitete alles vor. Der Saal füllte sich, es waren 52 Menschen da (Kinder, Erwachsene, 1 Baby, 1 Hund)...Trubel und Vorfreude.
    Nicht bei mir. Ihr wisst ja, dass ich ein gestörtes Verhältnis zur Technik habe, also machte ich ein freundliches Gesicht, beobachtete mit völliger Unwissenheit das Tun des Hauselektrikers und bekam dann den Schock des Abends:
    Die Leinwand erstrahlte mit Fotos von SEHR fröhlichen Gästen meiner Flower-Power-Geburtstagsparty im fortgeschrittenem Stadium...und natürlich auch von mir – und ich bin immer ein fröhlicher Mensch!
    Nach einer kurzen Schrecksekunde, in der ich reflexartig den Stick aus dem Beamer entfernte, hatte ich mich dann entschlossen, mich mit diesem Screen anzufreunden.
    Aber ich sag Euch, ALLE waren fröhlich und klatschten wie wild.
    Nun ist der Tag rum. Mein Läppi funzt, und ich habe mich beruhigt.

    Allen eine gute Nacht,
    Eure Lisa

  • PRINZESSIN IN SPE

    Ich denke nicht langsam,
    ....aber langsam denke ich, es stimmt etwas nicht.

    Seit Zeiten habe ich immer wieder Tierbesuch.
    Ich dokumen_tiere das mal.

    Dass Rehe im Winter auf der Terrasse stehen, ist genauso normal, wie Füchse am Auto.


    Über die vielen Vögel, die mich stets und ständig (im) Heim suchen freue ich mich auch.



    Bin ich draußen, setzt sich schon mal einer auf mein Tablett und wartet brav, bis ich ein Foto gemacht habe...

    Auch die Schwäne wussten im harten Winter, welches Dorf sie anfliegen mussten, um zu überleben.

    Einem Bullen konnte ich entkommen. Da war ich mir nicht sicher, ob er Ernst macht oder nur spielen wollte.

    Aber heute war ich doch beunruhigt.
    Erst hatte ich eine kleine Meise zu Gast.

    Und wieder die Prozedur: alle Fensterbänke ausräumen, alle Fenster auf und hoffen, dass sie so klug ist und nicht einfach nur sitzen bleibt.
    Und dann, als alles geschafft war, ich auf der Terrasse saß und mit meiner Nachbarin einen kleinen Prosecco trank,
    QUAKTE ES AUS MEINEM ESSZIMMER!

    Ich habe nicht viel übrig für Frösche, obwohl auch diese mich schon öfter besucht hatten.

    Meine mutige Nachbarin hat ihn (vor mir) gerettet....

    ....DENN LANGSAM DENKE ICH, ich sollte vielleicht doch mal einen küssen! ;)

    Allen eine tierisch gute Nacht,
    Eure Lisa

  • TANTE GRETE

    Heute war ein traumschöner Tag.

    Inzwischen ist der Sommer zur Höchstform aufgelaufen, und die Luft hat mich heute an meine Tante Grete erinnert.
    Wegen dieser lebe ich jetzt eigentlich hier. Sie hat mich schon als Kind fürs Festland verdorben.
    Meine Tante Grete war recht speziell, so wie viele Menschen auf der Insel. Sie hatte nicht viel, und manche Menschen würden ihre Sparsamkeit als Geiz bezeichnen.
    Ich durfte als Kind immer in den Ferien zu ihr auf die Insel. Sie wohnte in Saßnitz, in einem alten Häuschen, direkt am Steilküstenrand über dem Kurplatz.
    Von ihrer Veranda aus und vom Garten hatte man das Meer in voller Schönheit vor sich, und ich habe es schon als Kind geliebt.
    Auch ihre Macken gehörten dazu. So musste ich SOFORT, wenn es zu regnen begann, alle Töpfe, Eimer und Schüsseln nach draußen stellen. Das Wasser wurde gesammelt und zum waschen verwendet. Dieses wurde bei weitem nicht entsorgt, sondern es wurde noch zum Boden wischen genutzt. Und dieser Eimer mit dem Schmutzwasser wurde dann auf die Toilette gestellt und fand dort seine letztliche Bestimmung.
    Abgewaschen wurde nur einmal am Tag wegen der Energiekosten.

    Nahrungsmittel wegwerfen? Niemals! Es wurde alles verwertet, verkocht und verarbeitet. 2 Hühner gaben ihr Bestes, die Beerenbüsche ums Haus herum und der Birnbaum wurden beerntet...und wisst ihr was? Es fehlte mir an nichts. Ich war da glücklich!
    Wenn ich ins Meer zum baden wollte, gab es hinten einen schmalen Pfad, am Bäcker vorbei zum Kurplatz. Als Kinder sind wir diesen immer runter geflitzt und haben uns über die Steine hinweg in die Wellen gestürzt. Tante Grete beobachtete uns von oben mit Argusaugen.
    Dann ging sie mit mir zur Waldhalle spazieren, machte sich extra schick dafür, mit einer großen Bernsteinbrosche am Kleid. Dort bekam ich ein Eis, sie trank einen Kaffee, und dann wurde zurück gewandert.... und im Wald blieb sie immer stehen und sagte: "Kind, atme mal tief ein! So saubere Luft gibt das bei euch nicht!" Und brav tat ich das dann.
    Heute gibt es Tante Grete, das Haus des Bäckers und den Birnbaum nicht mehr....
    Aber die Luft war heute so wie damals...ich atmete tief ein und dachte an sie.

    Allen eine gute Nacht,
    Eure Lisa

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